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Celle Ortsteile Verjüngungskur für Heide-Dünen
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Verjüngungskur für Heide-Dünen
14:24 13.09.2018
Von Michael Ende
Die Biotopfläche „In den Bergen“ ist eine kleinräumige Dünenlandschaft mit Heidevegetation, die jedoch stark veraltert ist, so dass eine Entwicklungsdynamik fehlt. Quelle: Thomas Kutter
Altencelle

Dünen mitten in Celle? Die gibt es wirklich. Das kleine Biotop „In den Bergen“ am Rand von Altencelle ist nicht zuletzt von markanten Sandheideflächen geprägt. Doch Moos, Gehölzaufwuchs und Veralterung behindern hier inzwischen die Entwicklung seltener Pflanzenarten. Im Rahmen des Integrierten "Life"-Projektes „Atlantische Sandlandschaften“ soll dieser Lebensraum nun aufgewertet werden.

Die Biotopfläche „In den Bergen“ ist eine kleinräumige Dünenlandschaft mit Heidevegetation, die jedoch stark veraltert ist, so dass eine Entwicklungsdynamik fehlt. Zudem ist die Fläche eher artenarm, stark vermoost und an den Rändern verschattet. Nur in wenigen Bereichen finden sich noch gefährdete Pflanzenarten wie Flechten der Gattung Cladonia, Englischer Ginster und das Kahle Ferkelkraut. Im Zuge des Integrierten Life-Projektes „Atlantische Sandlandschaften“ soll die kleine Heidefläche durch Gehölzrückschnitt, Roden von Unterwuchs und Entnahme von Wurzelstubben aufgewertet werden.

Das anschließende Abschieben des Oberbodens und das Ausbringen einer aus benachbarten Beständen gewonnenen Heumulch-Saat soll die Regeneration der Fläche fördern, so dass wieder mehrere Altersstadien der Heide nebeneinander vorkommen. Auch die Bestände der für diese Lebensräume typischen Arten, wie Knoblauchkröte, Kreuzkröte, Schlingnatter und Zauneidechse, sollen gestärkt werden.

Umgesetzt werden sollen die Arbeiten ab Oktober, die Betreuung übernimmt die Stadt Celle als Untere Naturschutzbehörde. „Wir freuen uns sehr, dass die Heide In den Bergen nun stärker in den Blick rückt. Der städtische Grünbetrieb hat in der Vergangenheit bereits Pflegearbeiten umgesetzt“, sagt der städtische Umweltschützer Norman Rohrpasser. Umfangreichere Erneuerungsmaßnahmen seien hier jedoch bislang nicht durchgeführt worden. Projektleiter Thomas Kutter vom Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) betont: „Für gefährdete Arten stellen selbst kleine Biotope wichtige Trittsteine da, die dringend miteinander vernetzt werden sollten“.

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