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Celle Ortsteile Verregneter American Day
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Verregneter American Day
15:18 05.07.2011
Susanne Reinike-Jungclaus im Gespräch. Quelle: Gert Neumann
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Klein Hehlen

KLEIN HEHLEN. Harley-Motorräder aus Schokolade, ein Indy-Rennwagen und die Flaggen Deutschlands und Amerikas zierten das gute Stück. Die Torte spendierte Baxmann der Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft Celle zur 13. Feier des Unabhängigkeitstages am Sonntag in der Partyscheune Lehmann. Auch die Konditorei Müller und die Bäcker Kraus und Chiano zeigten sich mit Baumkuchen und Blechkuchen sehr spendabel.

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Zu Beginn goss es wie aus Kübeln. „Wir hatten schon arge Bedenken, dass wir eine Besucherpleite erleben, wie vor einigen Jahren auf der Ziegeninsel, als gerade einmal 30 Menschen zusammenkamen“, blickte Susanne Reinike-Jungclaus vom Vorstand des Vereins sorgenvoll zum Himmel. Doch nach und nach füllte sich der Saal. Bürgermeister Jens Rejmann lobte die vielfältigen Verflechtungen und speziell die Bindung zur Partnerstadt Tulsa. Er ehrte zudem die amerikanischen Firmen, die einen wesentlichen Anteil am wirtschaftlichen Geschehen in Celle besitzen. Auch Udo Hörstmann war anwesend, dies als eingefleischtes Vereinsmitglied, und mit ihm zahlreiche in Celle lebende US- und deutsche Bürger. Schließlich waren es gut 100 Menschen, die den Unabhängigkeitstag gemeinsam feierten.

Alan Graham balancierte mit seiner Musik zwischen den Nationen. Zwischen „Ring of fire“ von Johnny Cash und „Auf der Reeperbahn nachts um halb Eins“ von Hans Albers spannte er den musikalischen Bogen. Dazu gab es Kinderschminken und viele verbindende Gespräche. Das geplante Ponyreiten fiel leider buchstäblich ins Wasser.

Von Gert Neumann