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Celle Stadt 151.634 Euro für Celler Mitmenschen in Not
Celle Aus der Stadt Celle Stadt 151.634 Euro für Celler Mitmenschen in Not
02:41 24.02.2018
Von Michael Ende
Jürgen Peters (rechts), Fußballabteilungsleiter beim MTV Eintracht Celle, übergab am Donnerstag einen symbolischen Scheck über 1150 Euro an CZ-Chefredakteur Ralf Leineweber. Dabei handelt es ich um die Hälfte des Erlöses aus dem Charity-Cup im Hallenfußball – die andere Hälfte geht an die Jugendabteilung des Ausrichters MTVE. Quelle: Oliver Knoblich
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Insgesamt sind seit 1995 mehr als 2,5 Millionen Euro, darunter über 1,5 Million Euro aus der seit 1997 durchgeführten Tombola, auf das Spendenkonto beider Sparkasse Celle (IBAN: DE38257500010000009910) geflossen. Dazu kamen stets weitere Hilfsangebote in Form von Sachleistungen wie Möbel, Spielzeug oder Lebensmittel. Diese Spenden wurden – genauso wie die seit Dezember ausgeschütteten rund 100.000 Euro – in enger Kooperation mit den Kirchen sowie den sozialen Diensten von Stadt und Landkreis weitergeleitet. Empfänger sind unter anderem in Not geratene Einzelpersonen und Familien aus Stadt und Landkreis, die ihre Unterstützung in Form von Sachleistungen erhielten. Einige ihrer Schicksale hatte die CZ in der Vorweihnachtszeit exemplarisch dargestellt.

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Weitere Geldzuwendungen gingen auch diesmal an soziale Einrichtungen wie die Bahnhofsmission, die Essenszeit, die Celler Tafel, die Ambulante Hilfe für wohnungslose Männer und Frauen, Schwangerschaftsberatungsstellen, das Projekt Brückenbau, das sich um die Wiedereingliederung von Strafgefangenen ins gesellschaftliche Leben bemüht, sowie zahlreiche Jugendhilfe- und Stadtteilprojekte. In einem Dankschreiben von Horst-Peter Ludwigs vom Diakonischen Werk Celle heißt es dazu: „Durch die Unterstützung im Rahmen der Weihnachtsaktion der Celleschen Zeitung ist es uns möglich, ein Stück weit Lebensmut, Zuversicht und Hoffnung zu geben. Und wir können bei Menschen, die in benachteiligten Situationen aufwachsen und leben, den Hunger nach Freundschaft, Zukunft, Liebe, Zuwendung, Bildung und mehr ein Stück weit stillen.“

Die verbliebenen Gelder und solche, die in den nächsten Wochen auf dem Spendenkonto eingehen, werden bedarfsorientiert eingesetzt. „Sie sind eine Art Rücklage, da Hilfe schließlich nicht nur in der Weihnachtszeit benötigt wird“, so Chefredakteur Ralf Leineweber. „In diesem Sinne danken wir allen, die unsere Aktion seit Jahren durch ihre Geld- oder Sachspenden überhaupt erst ermöglichen.“

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