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Celle Stadt Bekenntnis zur Bundeswehr bei Gelöbnis in Celle
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Bekenntnis zur Bundeswehr bei Gelöbnis in Celle
19:58 15.08.2019
Insgesamt 500 Feldwebel- und Unteroffiziersanwärter der Bundeswehr wurden im Günther-Volker-Stadion vereidigt. Quelle: Denise Prier
Celle

Vor etwa 1500 Angehörigen und Freunden marschierten am Donnerstag die Auszubildenden aus der ersten Kompanie aus Celle und der dritten Kompanie aus Bückeburg auf das Innenfeld des Günther-Volker-Stadions. Vor der vollbesetzten Zuschauertribüne schworen sie während der Vereidigung des Feldwebel-/ Unteroffizieranwärterbataillons 2 gemeinsam den Eid. Kommandeur Silvio Mahn begrüßte dazu insgesamt 500 Anwärter.

Hinter den Soldaten folgte beim Einmarsch die Ehrenformation, bestehend aus dem Heeresmusikkorps Hannover, der für die musikalische Untermalung im Rahmen der Veranstaltung sorgte, der Fahnenabordnung und dem Ehrenzug.

Respekt von Bürgermeister Heiko Gevers

Celles Bürgermeister Heiko Gevers begrüßte die Soldaten und Ehrengäste und bedankte sich bei allen Anwesenden für ihr Erscheinen: „Damit drücken sie die Zustimmung zur Berufsentscheidung der Ihrigen aus, dokumentieren aber auch ihr Bekenntnis zur Bundeswehr.“ Gevers sprach seinen vollsten Respekt gegenüber den Soldaten aus.

Bereitschaft, sich in den Dienst des Vaterlandes zu stellen

Vor der Vereidigung wandte sich auch Kommandeur des Feldwebel-/Unteroffizieranwärterbataillon 2, Oberstleutnant Silvio Mahn, an die Anwesenden und hob die Bedeutung des Soldatenberufes und die damit einhergehenden Herausforderungen hervor. „In wenigen Minuten werden sie gemeinsam ihren Eid ablegen und sich dazu bekennen, unserem Heimatland einen besonderen Dienst zu erweisen. Wir verlangen von ihnen eine hohe psychische und physische Leistungsfähigkeit und den Willen sich stetig zu steigern. Wir legen jetzt gemeinsam den Grundstein, damit sie zukünftig in allen Situationen weltweit bestehen können.“ Er hob hervor, dass der Bekundung des feierlichen Eides und der Bereitschaft, sich in den Dienst des Vaterlandes zu stellen, „höchste Anerkennung und Dank gebührt.“ Die Vereidigung sei für die jungen Soldaten ein ganz besonderer Tag in ihrem Leben. Die Lehrgangsteilnehmer stehen dabei mit ihrem Entschluss für den Dienst in der Bundeswehr im Mittelpunkt.

Bundesehr lebt von Kameradschaft

Unteroffizier Daniel Flessa berichtete über die ersten Eindrücke. Die Ausbildung sei in den ersten Tagen für alle Anwärter eine große Umstellung gewesen. Aber gemeinsam habe man den Weg bis hier her geschafft. „Die Bundeswehr lebt von der Kameradschaft und man findet sie anderswo kaum in vergleichbarer Weise“, sagte er, „ich wünsche uns allen daher immer eine starke Kameradschaft, denn die ist es, was uns ausmacht.“

Feierlich erhob sich das Publikum im Anschluss für die Nationalhymne. Darauf formierten sich die Anwärter und legten gegenüber Gevers und Oberstleutnant Mahn ihren Eid ab: „Ich schwöre, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen.“

Von Denise Pries

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