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Celle Stadt So lange wird der Nordwall voll gesperrt
Celle Aus der Stadt Celle Stadt So lange wird der Nordwall voll gesperrt
17:19 16.05.2019
Von Gunther Meinrenken
So sah es in den vergangenen Tagen auf der Blumlage und im Nordwall aus. Wegen der Abrissarbeiten am "Rio's" war die Fahrbahn auf eine Spur verengt worden - der Rückstau reichte oft bis über die Parkpalette am Herzog-Ernst-Ring hinaus. Quelle: Gunther Meinrenken
Celle

8 Minuten und 12 Sekunden für einen Kilometer. Nur wenig schneller als ein Fußgänger waren in den vergangenen Tagen die Autofahrer, die sich durch den Nordwall gequält haben. Im Zuge der Abrissarbeiten der Kultkneipe "Rio's" war die Fahrbahn der Straße vor dem Kreuzungsbereich Neumarkt auf eine Spur verkürzt worden. Wie schon bei der Kurzzeit-Teilsperrung Ende April geriet der Verkehr in dem Nadelöhr erheblich ins Stocken. Teilweise stauten sich die Autos bis hinter die Parkpalette am Herzog-Ernst-Ring (Maschplatz) hinaus. Die Autofahrer ertrugen es mit Fassung. "Eigentlich kommt man doch recht zügig voran" oder "Es geht ja nicht anders" war die vorherrschende Meinung einer kleinen CZ-Umfrage unter Cellern, die im Stau standen.

Nordwall-Ausbau ab Juli

Ob dieser Gleichmut in den kommenden Wochen beziehungsweise zwei Jahren auch so bleiben wird, wird sich zeigen. Denn bis Jahresmitte wird es immer wieder zu Behinderungen kommen. Und in Kürze beginnen bereits die eigentlichen Arbeiten am Nordwall, der für den gegenläufigen Verkehr ausgebaut wird.

"Die Abrissarbeiten werden noch bis Anfang August andauern. Die punktuellen Absperrungen im Nordwall wandern bis dahin immer in den Bereich, in dem gerade gearbeitet wird. Die Verkehrsbehinderungen sind von daher unterschiedlich stark ausgeprägt. Wer kann, sollte deshalb diesen Bereich weiträumig umfahren", empfiehlt Stadtsprecherin Myriam Meißner.

Stadt arbeitet an Umleitung

Die Tiefbauarbeiten im Nordwall sollen nach dem Zeitplan der Verkehrsplaner im Juli starten. Der genaue Zeitpunkt könne zurzeit noch nicht genannt werden, "da dieser unter anderem auch von der Fertigstellung der laufenden Baumaßnahmen abhängt", erklärt Meißner. Fest steht: Die Bauarbeiten am Nordwall werden etwa zwei Jahre dauern und finden unter Vollsperrung statt. Der Verkehr soll weiträumig um die Baustelle geleitet werden. Wie, steht noch nicht hundertprozentig fest. Meißner: "Die großräumige Umleitung ist zurzeit noch nicht definiert, wird aber rechtzeitig vor Beginn der Bauarbeiten bekannt gegeben."

Nicht durch Altstadt ausweichen

Bei dem Großprojekt setzt die Stadt auf das Verständnis und die Einsicht der Autofahrer. Besonders Schleichverkehre oder Abkürzungen durch die Innenstadt sollten vermieden werden. Denn: "Eine kleinräumige Umleitung durch die Schuhstraße ist nicht vorgesehen", so Meißner. Das würde diesen Bereich überlasten. "Es kann natürlich nicht ausgeschlossen werden, dass die Umleitung ignoriert wird, was oft in der Anfangsphase von neuen Baustellen der Fall ist, und auch Fahrzeuge durch die Schuhstraße fahren. Wenn sich hierdurch jedoch keine Zeitvorteile ergeben, wird die Umleitung in der Regel nach einer Eingewöhnungsphase von den Autofahrern auch akzeptiert", hofft Meißner.

Die Sachbeschädigung an einem Abrissbagger Anfang März wird den Nordwall-Ausbau damit deutlich weniger verzögern als zunächst befürchtet. Ab dem Sommer soll die Straße ausgebaut werden.

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