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Celle Stadt Altencelle wartet auf die Umgehung
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Altencelle wartet auf die Umgehung
17:26 26.01.2018
Von Michael Ende
An der "Problem-Kreuzung" bei Baker Hughes sieht Werner Schmidtmann Potenzial für Verbesserungen. Quelle: David Borghoff
Celle Stadt

Das „Nadelöhr“, die Kreuzung im Bereich Baker Hughes, müsse in mehreren Punkten verbessert werden, fordert Schmidtmann: „Die Ampel-Schaltung für den Verkehr aus Altencelle auf die B214 in Richtung Braunschweig muss geändert werden, hier fahren die Fahrzeuge immer noch bei Rot weiter, die Schaltungsphasen sind falsch.“ Für die Fahrzeuge aus Richtung Braunschweig in die Baker-Hughes-Straße sollte eine längere Abbiegespur eingerichtet werden: „Dadurch würde eine deutliche Entlastung erreicht und es würden die ständigen Stauungen auf der B214 reduziert werden. Diese Maßnahme verringert gleichzeitig den Schleichverkehr zwischen der B214 und der Alten Dorfstraße.“

Sehr gute Fortschritte mache hingegen das Projekt „Rundwanderwege Altencelle“. Hier zeige sich das Engagement der Mitglieder der „Fördergemeinschaft Historisches Altencelle“, so Schmidtmann: „Wenn dieser Rundwanderweg mit Fördermitteln der EU realisiert wird, sind alle drei Ortsteile miteinander verbunden. Sportliche Aktivität, Natur und Historisches werden auf diesem Rundweg erlebt.“ Mit der Renaturierung des Allerlaufs und der Neugestaltung des Wehres in Osterloh steige auch die Attraktivität dieses Bereiches für die Wassersportler.

Mit dem B3-Anschluss Altencelles sei dort die Nachfrage nach Bauland deutlich gestiegen, betont Schmidtmann: „Eine gute und nahe Anbindung Altencelles zur Stadt wird von den Interessenten immer wieder hervorgehoben. Ebenso die neue Grundschule, die vorhandene gute Grundversorgung sowie die gesundheitliche Versorgung sind gute Argumente für Altencelle. Die schnelle Belegung der neuen, im Jahr 2017 fertiggestellten Mehrfamilienhäuser am Lückenweg zeigt den Wohnraumbedarf. „Die Stadt muss Bauland für Ein- und Mehrfamilienhäuser ausweisen.“

Einen Termin hat sich Schmidtmann ganz dick im Kalender angekreuzt: „Den 26.  Mai. Dann feiern wir hier alle zusammen unseren historischen Dorfmarkt.“

Ein Supermarkt um die Ecke, in dem sie sich ohne große Anfahrt mit den Dingen des täglichen Bedarfs versorgen können – davon träumen viele Anwohner der Celler Blumlage. Nachdem Oberbürgermeister Jörg Nigge (CDU) den Cramer-Plänen an der Ecke Wehlstraße/77er Straße ein Ende gesetzt hatte, schienen diese Träume zu platzen. Damit wollten sich Anwohner nicht abfinden, gründeten eine Bürgerinitiative pro Supermarkt. Im städtischen Bauausschuss war ein Cramer-Ersatz jetzt Thema. Möglichkeiten wurden diskutiert. Das Fazit in Kürze: Nein, aber ja, vielleicht – muss man sehen.

Michael Ende 26.01.2018

Andauernde Regenfälle und gleich drei starke Stürme mit zum Teil Orkanböen: Das Wetter hat in der vergangenen Zeit nicht nur der Landwirtschaft, sondern auch den Förstern stark zugesetzt. Allein durch Sturm Friederike sind in Niedersachsen insgesamt rund 950.000 Kubikmeter überwiegend Nadelholz geworfen worden, so die Landesforsten.

Audrey-Lynn Struck 25.01.2018

Mit dem „Drilling Simulator Celle (DSC) – Deutsches Zentrum für Hochleistungsbohrtechnik und Automatisierung“ ist zum Jahresbeginn ein neues Forschungszentrum an der TU Clausthal eingerichtet worden. Dies teilte die Universität gestern mit. Der im Herbst 2016 offiziell eingeweihte DSC stellte bis dato organisatorisch eine Außenstelle des Energie-Forschungszentrums der TU Clausthal im Energie-Forschungszentrum Niedersachsen (EFZN) am Standort Celle dar. Zu Forschungszwecken steht der DSC auch den EFZN-Universitäten weiter offen.

Dagny Siebke 25.01.2018