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Celle Stadt Aus für Beachvolleyball in Haeslerstraße
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Aus für Beachvolleyball in Haeslerstraße
12:12 15.07.2011
Von Oliver Gatz
Beachvolleyball ohne Netz: Auf dem Spielgelände in der Haeslerstraße existiert nur noch eine Sandkuhle. Die Hobby-Sportler sind enttäuscht. Quelle: Peter Müller
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"Wir finden's superschade", sagt Marcus Hustedt. Er ist Mitglied einer sportlichen Truppe, die sich über Facebook gefunden hat und sich dem Beachvolleyball verschrieben hat. Seit gut zwei Jahren haben die Hobby-Sportler das Feld auf dem öffentlichen Kinderspielplatz in der Haeslerstraße genutzt. "Aber momentan geht da gar nichts mehr", bedauert Hustedt. Netz und Pfeiler wurden abgebaut.

Man habe die Ruhezeiten nicht gestört und auch keinen Müll hinterlassen, beteuert Hustedt. "Wir haben uns an die Regeln gehalten und uns gefreut, dass wir nach der Arbeit dort spielen konnten."

Passende Alternativen sieht Hustedt momentan nicht. Das Beachvolleyballfeld an den Dammaschwiesen sei bei weitem nicht so geeignet. An dem engmaschigen Drahtnetz und den Schlaufen könnten sich Sportler verletzen. "Außerdem laufen da die Leute mit ihren Hunden entlang. Wir haben auch schon Scherben im Sand gefunden." Der Platz in der Haeslerstraße sei viel sicherer und komfortabler, sagt der Westerceller. Zwar gebe es in Altencelle noch ein Rasenfeld. Das sei allerdings für Beachvolleyball mit Sand ungeeignet.

"Es haben sich einige Anwohner beschwert", begründet die stellvertretende Bürgermeisterin des Stadtteils Hehlentor, Sylvia Falkenhagen (FDP), den Abbau des Netzes. Dem habe der Ortsrat Rechnung getragen. Insbesondere in den Abendstunden hätte lautstarkes Treiben auf dem Platz einige Bürger in dem Wohngebiet gestört. Falkenhagens Angaben zufolge soll das Netz nun an den Dammaschwiesen installiert werden. Dort existiert bereits ein Spielfeld. Somit steht den Hobby-Sportlern dort eine weitere Spielmöglichkeit zur Verfügung. "Der vorhandene Platz wird sehr gut angenommen", meint sie.

Aus Sicht der FDP-Politikerin wäre es sinnvoll gewesen, wenn die Hobby-Sportler sich an den Ortsrat gewandt hätten. Dabei hätten sie ihre Interesse vorbringen und etwas zur Situation auf dem Platz sagen können.