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Celle Stadt Ausstellung zu Kantor Samuel Lampe in der Celler Synoge
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Ausstellung zu Kantor Samuel Lampe in der Celler Synoge
15:56 11.01.2018
Quelle: David Borghoff
Celle

Gibt es derart Brisantes zu sehen, dass der Veranstalter im letzten Moment kalte Füße bekommen hat und darauf hofft, dass die Öffentlichkeit das Streitbare der Präsentation nicht merkt? Oder ist die Ausstellung so nichtssagend, dass man sie möglichst ohne große öffentliche Beteiligung hinter sich bringen will?

Hier trifft wohl keine dieser drei Möglichkeiten zu, aber klar ist: Die Ausstellung besteht nur aus drei Ausstellungswänden und einer Vitrine. Die Ausstellungswände sind professionell aufbereitet. Die Vitrine zeigt ein paar Dokumente zu besagtem Kantor, insbesondere ein paar gedruckte Noten. Und man kann auch über Kopfhörer ein wenig Musik dieses Kantors hören. Das Ganze wurde mehr oder weniger beziehungslos und sinnfrei in eine Ecke der Celle Synagoge gestellt. Und das war es dann auch. Man erfährt etwas über diesen in Hannover aufgewachsenen Kantor und dessen Leben. Einen Bezug zum Ausstellungsraum gibt es nicht. Auch nicht zu Celle. Da darf man sich schon fragen, was das eigentlich soll. Und man muss geradezu irritiert sein, dass die Ausstellungswände von keiner geringeren Institution verantwortet werden als dem Europäischen Zentrum für Jüdische Musik in Hannover.

Diese so segensreiche und bislang hoch angesehene Institution wurde gegründet und bis vor wenigen Jahren geleitet von Andor Izsak, unter dessen Ägide die hannoversche Villa Seligmann zu einem Ausstellungs- und Veranstaltungszentrum für Jüdische Kultur gemacht wurde. Viele interessante und aufschlussreiche, zumeist von Izsak selbst kuratierte Ausstellungen konnten dort besucht werden. Nun scheint dessen Nachfolgerin die Sache nur noch halbherzig weiter zu führen. Und sie findet für ihr Tun auch tatsächlich Kooperationspartner. Da wird man geradezu sprachlos und kann nur hoffen, dass Izsaks Einfluss noch so groß ist, dass er derartige Lieblosigkeiten in Zukunft vielleicht doch verhindern kann. Die Celler Miniausstellung wäre im Kontext und als Teil einer größeren Ausstellung sicher sehenswert. Extra in die Synagoge zu gehen braucht deshalb aber niemand.

Von Reinald Hanke

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