Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Anmelden
Celle Stadt BMW landet nach Verkehrsunfall in einer Hausmauer ++ Einbrecher kommen durch die Terrassentür ++ Mit 2,4 Promille unterwegs
Celle Aus der Stadt Celle Stadt BMW landet nach Verkehrsunfall in einer Hausmauer ++ Einbrecher kommen durch die Terrassentür ++ Mit 2,4 Promille unterwegs
14:30 13.06.2010
Von Heiko Hartung
Anzeige
Celle Stadt

Celle - BMW landet nach Verkehrsunfall in einer Hausmauer

Ein eher ungewöhnlicher Verkehrsunfall ereignete sich am Montagabend

Anzeige

im Celler Ortsteil Altencelle. Neben vier zum Teil stark

beschädigten Autos wurde zusätzlich auch noch ein Einfamilienhaus in

Mitleidenschaft gezogen.

Gegen 18.47 Uhr wurden der Polizei Celle der kurzfristige Ausfall der

Ampelanlage im Bereich der Kreuzung Braunschweiger Heerstraße/Große

Redder/Burger Landstraße gemeldet. Mitarbeiter des örtlichen

Energieversorgungsunternehmens führten Wartungsarbeiten an der

Lichtsignalanlage durch.

Gegen 18.56 Uhr kam es dann zu einem Verkehrsunfall mit

weitreichenden Folgen und hohem Sachschaden.

Zur Unfallzeit befuhr ein 60-jähriger Mann aus Celle mit seinem BMW

die Straße Große Redder in Richtung Braunschweiger Heerstraße

(Bundesstraße 214). Nach derzeitigen Erkenntnissen fuhr er dann trotz

gelben Blinklichtes der Ampel und eines vorhandenen Stoppschildes

ohne auf den fließenden Verkehr zu achten in die Kreuzung ein.

Zur gleichen Zeit befuhr ein 39-jähriger Celler mit seinem Opel

Zafira die vorfahrtsberechtigte B 214 in Richtung Braunschweig.

Dieser konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren und kollidierte mit

dem BMW. Durch die Wucht des Anstoßes schleuderte der BMW gegen die

Hauswand eines Eckhauses im Kreuzungsbereich, nachdem das Auto zuvor

eine dort fest installierte Metallabsperrung durchbrach.

Der Opel schleuderte seinerseits in den Einmündungsbereich zur Burger

Landstraße und prallte dort auf gegen einen dort verkehrsbedingt

wartenden VW Golf. Dieser wiederum wurde leicht auf einen

dahinterstehenden VW Polo geschoben. Insgesamt waren also vier

Fahrzeuge am Unfall beteiligt.

Viel schlimmer erwischte es aber die Besitzer des Eckhauses. Durch

den Aufprall des BMW wurde eine Hauswand auf einer breite von vier

Metern rund 20 Zentimeter nach Innen gedrückt. Im Gebäude fielen die

Heizkörper des betroffenen Raumes von der Wand.

Die Polizei Celle alarmierte vorsorglich die Kräfte des Technischen

Hilfswerkes, die die Hauswand aus statischen Gründen abstützen. Der

Gebäudeschaden wird auf mindestens 30.000 Euro geschätzt.

An drei der vier Unfallbeteiligten Fahrzeuge entstand Totalschaden.

Der Gesamtschaden an den Fahrzeugen beläuft sich auf rund 35.000

Euro.

Glücklicher Weise wurden keine Personen durch den Unfall verletzt.

Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme registrierten die eingesetzten

Polizeibeamten bei dem Fahrer des Opel Zafira eine

Alkoholbeeinflussung. Als Folge wurde eine Blutprobe entnommen und

der Führerschein sichergestellt.

Der Verkehr auf der Bundesstraße 214 wurde einseitig an der

Unfallstelle vorbeigeführt. Zu Behinderungen kam es nicht.

Einbrecher kommen durch die Terrassentür

Am gestrigen Montag kam es im Celler Ortsteil Neuenhäusen zu einem

Einbruchsdiebstahl zum Nachteil einer 39-jährigen Hauseigentümerin.

Am Nachmittag des Tages nutzten die bislang unbekannten Täter die

Abwesenheit der Hausbesitzerin aus, um in das Reihenhaus in der

Grupenstraße einzubrechen.

Nach Aufhebeln der Terrassentür durchsuchten die Einbrecher sämtliche

Räume des Hauses und entwendeten aus einer vorgefundenen Geldkassette

einen noch unbekannten Bargeldbetrag.

Mit 2,4 Promille unterwegs

Im Rahmen einer Streifenfahrt fiel den eingesetzten Polizeibeamten am

späten Montagabend in der Fuhrberger Landstraße ein Pkw Ford auf, bei

dem er Rücklicht defekt war. Um den Fahrzeugführer davon ist Kenntnis

zu setzen, versuchten die Polizisten dem Fahrzeugführer

Anhaltezeichen zu geben. Der 52-jährige reagierte weder auf das "Stop

Polizei" Signal noch auf ein mehrmaliges Aufblenden. Selbst das

Einschalten des blauen Rundumlichtes veranlasste den Mann nicht zum

Anhalten. Also überholten die Beamten das Auto, dessen Fahrzeugführer

in Richtung Wietzenbruch unterwegs war. Beim Überholvorgang wurde dem

Fordfahrer die beleuchtete sogenannte "Kelle" gezeigt. Endlich

reagierte der 52-jährige und stoppte sein Auto.

Bei der sich anschließenden Verkehrskontrolle nahmen die Beamten

starken Alkoholgeruch sowie einen äußerst unsicheren Gang bei dem zu

Kontrollierenden wahr.

Ein Alcotest wurde auf freiwilliger Basis durchgeführt. Der

Überprüfung ergab eine Atemalkoholkonzentration von 2,40 Promille.

Zusätzlich stellte sich heraus, dass der Fahrzeugführer nicht im

Besitz einer Fahrerlaubnis war. Das übliche Prozedere folgte - Die

Entnahme einer Blutprobe.

Auf den Mann warten nun zwei Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit

im Verkehr und Fahrens ohne Fahrerlaubnis.