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Celle Stadt "Bankgeflüster" von Celler Asphalt-Verkäufer
Celle Aus der Stadt Celle Stadt "Bankgeflüster" von Celler Asphalt-Verkäufer
19:20 28.03.2018
Von Audrey-Lynn Struck
Quelle: Audrey-Lynn Struck
Celle Stadt

Auch im Folgetitel werden Geschichten aus Veltens Vergangenheit erzählt: zum Beispiel vom Aufenthalt im Kalandhof und der Begegnung mit seiner Ex-Frau und seiner Tochter. "Auf dem Buchcover ist im Hintergrund der Dom von Magdeburg zu erkennen, weil dort meine Tochter herkommt", sagt Velten. Auch innerhalb seiner Erzählung hat er Texte einfließen lassen, die sich auf sein Kind beziehen. In einem zweiten Abschnitt von "Tränen lügen nicht" wandelt sich das Buch von einer Biographie zu einem Ratgeber. "Ich erkläre zum Beispiel, was das Verfassungsgericht ist", erläutert der Celler.

Wie in seinem ersten Werk "waren zuerst die Dialoge mit seinem Freund Hannes da". Für einen Gottesdienst hatte der 55-Jährige einst ein fiktives Zwiegespräch geschrieben. Der daraus entstandene Dialog gab dann den Anstoß für den Roman. "Ich habe niemals wegen des Geldes geschrieben, sondern weil ich etwas zu sagen habe und den Menschen mitteilen möchte, dass es eben nicht um das Geld geht", so Velten. Stattdessen ginge es um "menschliche Kontakte" und darum, sich miteinander zu unterhalten.

Für ein verkauftes Buch bekäme er gerade einmal 98 Cent, beim ersten Teil waren es gerade einmal 92 Cent. Trotzdem habe er etwas davon. "Und zwar, wenn die Leute es lesen. Außerdem geht es auch darum, auf sich selbst stolz zu sein: Ich habe ein Buch geschrieben", so der Asphalt-Verkäufer.

Zwar könne man die Bankgeflüster-Reihe momentan nur im Internet oder in der Buchhandlung bestellen, aber vielleicht ändere sich das irgendwann. Eine passende Kategorie sei dann auch schon gefunden. "Der Roman ist eigentlich ein biographischer Sach-Ratgeber", so Velten. Momentan arbeitet er an dem dritten Teil der Buchreihe, der noch in diesem Jahr erscheinen soll. (als)

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