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Celle Stadt Barometer steht auf
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Barometer steht auf
10:05 18.07.2011
Von Michael Ende
Königsmahl Altstädter Schützen 2011 Quelle: Peter Müller
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Celle Stadt

"Früher stand auf einem Barometer: schlecht, gut oder veränderlich, und die Nadel zuckelte zwischen diesen drei Positionen hin und her. Jetzt ist es so, dass ich sagen würde, für die politische Wetterlage müsste eine vierte Markierung her: überraschend. Um in Celle mitzubekommen, wer Bürgermeister neben Herrn Mende ist, muss man schon regelmäßiger Leser der Celleschen Zeitung sein, sonst verliert man schnell den Überblick", so Latossek.

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Wer mit wem gerade eine Koalition bilde, sei nur den fleißigsten Lesern noch bewusst, meinte der Pastor: “Wenn man dann noch in den Landkreis schaut und die Überraschungen von Nienhagen bis Wietze einrechnet, dann kann man getrost sagen: Wär' ich doch in der Altstädter Schützengilde, dann bräuchte ich mich nur um die Politik in der Altstadt kümmern. Auch ein möglicher Hinweis für die Stühle rückenden Politiker, die mal in dieser mal in jener Fraktion ihr politisches Geschäft betreiben: Wenn wichtige Sachgründe vorliegen, werden wir Wähler das verstehen, wenn es aber nur darum geht, die eigene Nase in den günstigsten Wind zu drehen, dann drehen auch wir uns und zwar genervt in eine andere Richtung.” Gildenvorsteher Norbert Schüpp unterstrich, dass die Schützen den Politikern vormachten, wie es geht: "Gemeinschaft ist das, was uns zusammenhält und in die Zukunft führt."

Für einen Monarchen habe er ein seltsames Reich, meinte Dirk Alvermann, als König Daniel Biermann, der Bereite, gekrönt wurde: “Daniels Revier hat eine Ausdehnung von 3,25 Quadratkilometern: 96 Kilometer lang und 34 Meter breit.” Das liege daran, dass der König Autobahnpolizist sei: “Daher wird die Autobahnpolizei in Fachkreisen auch Geradeauspolizei genannt. Die geringe Größe ist auch besser für Daniel, denn sein Orientierungssinn lässt doch manchmal zu wünschen übrig." Dafür sei seine Redefreude besonders in der Damenwelt bekannt: "Das erkannte schon seine Grundschullehrerin, als sie sagte: Der geht bestimmt zum Rundfunk, bei den Geschichten, die der erzählt."

In jungen Jahren sei Vizekönig Andreas Krause-Kersting, der Aufsteigende, "Moppel" genannt worden, doch das habe sich "verwachsen", und heute sei der Vize ein ganzer Kerl, so dessen Minister und Schwiegervater Thomas Kersting. Er habe keine Angst vor großen Tieren wie seiner zwei Meter langen Boa Constrictor, so Kersting. Bedenklich sei nur, dass er Computer allein durch seine Anwesenheit zum Absturz bringe - immerhin sei er Hubschrauber-Pilot bei der Bundeswehr.

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