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Celle Stadt Desimos Freunde unterhalten 300 Zuschauer
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Desimos Freunde unterhalten 300 Zuschauer
16:59 03.02.2019
Schlussbild mit allen Künstlern (von links): René Steinberg, Kai Spitzl, DESiMO, Jörg Jará und Vera Deckers.  Quelle: Peter Bierschwale
Celle

Seit vielen Jahren präsentiert „DESiMOs spezialClub“ in der CD-Kaserne eine „Mix-Show“ mit verschiedenen Gästen. Dem Hannoveraner Zauberkünstler Detlef Simon alias Desimo gelingt es immer wieder, interessante Künstler aus dem Comedy- und Varieté-Bereich für seine Tour zu verpflichten. In der vollen Halle 16 hatten fast 300 Zuschauer ihren Spaß mit den fünf unterhaltsamen Künstlern.

Für einen in Celle gut bekannten Entertainer wie Desimo reichte der erste Satz auf der Bühne schon, um Jubel auszulösen. Zum Jahresbeginn „würden viele gar nicht wissen, wo sie sind“, erklärte Simon bei seiner Begrüßung, denn viele Gäste hätten die Eintrittskarten zu Weihnachten geschenkt bekommen. Als dann bei der entsprechenden Publikumsbefragung zahlreiche Hände in die Höhe gingen, war die Heiterkeit groß.

"Granny-Style" breitet sich in Berlin aus

Als erster Gast trat die Kölner Kabarettistin Vera Deckers auf. In Berlin habe sie bemerkt, dass sich dort der „Granny-Style“ ausbreite: Junge Frauen würden sich die Haare grau-weiß färben: „Das ist doch verrückt: Wir machen uns Zöpfe in die Haare, um jünger auszusehen, und die Mädels laufen wie Omas rum. Ich habe sogar schon mal einer 15-Jährigen aus Versehen über die Straße geholfen."

Erstaunlich finde sie immer wieder, wie derb sich Männer untereinander begrüßen würden. Da werde ein angewachsener Bierbauch schon mal so kommentiert: „Sind das Muskeln oder ist das Fett?“ Das führe keinesfalls zu einem Konflikt, denn der Angesprochene antwortete freundlich: „beides!“ „Stellt euch das mal bei Frauen vor! Das wären ihre letzten Worte: beide tot!“

Tatort-Persiflage von WDR-Kabarettist

Der „Ruhrpott“-Kabarettist René Steinberg dürfte dem Publikum besonderes durch seine „Tatort“-Persiflagen in guter Erinnerung bleiben: In einem Sketch sang und spielte er zunächst den Tatort-Vorspann in einer klasse gemachten, satirischen Version, um dann prominente Künstler als Kommissare bei einem Leichenfund einzusetzen: Till Schweiger nuschelte an der Leiche unverständliches Zeug, Grönemeyer sang „Was soll das!? und Helge Schneider „Mausetot!“

Nachdem Desimo das Publikum mit einem Holz-Puzzle fasziniert hatte, das er immer wieder aufs Neue überraschend zusammensetzte, lästerte der Kölner Klavier-Kabarettist Kai Spitzl über kleine Männer. Er habe neulich Putin getroffen: „Der ist ja so klein. Erst dachte ich, der ist noch weit weg!“

Bauchredner erntet Riesenapplaus

Gute Bauchredner werden auf der Bühne schnell zum Publikumsliebling, und so bekamen Jörg Jará und seine widerborstigen Puppen für ihren doppelbödigen Auftritt einen Riesenapplaus.

Von Peter Bierschwale

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