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Celle Stadt Super Stimmung beim Herdensingen für Kinder
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Super Stimmung beim Herdensingen für Kinder
19:01 04.02.2019
Die Celler CD-Kasernen Piraten Kai Thomsen, Juliane Vieth und Tobias Burmeister haben Spaß auf der Bühne. Rund 100 Kinder singen in der Halle 16 fleißig mit. Quelle: Oliver Knoblich
Celle

Aufgeregte Stimmen erfüllen beim "Herdensingen 4 Kids" am Sonntagnachmittag die Halle 16 der CD-Kaserne. Es handelt sich um eine Art Massen-Karaoke-Show, die in diesem Jahr erst das zweite Mal überhaupt für Kinder angeboten wird. Der Raum ist zwar nur zur Hälfte gefüllt, doch das scheint die Kinder und ihre Eltern nicht im Geringsten zu stören. Im Gegenteil, es gibt genug Platz, um vergnügt herumzulaufen und miteinander zu spielen. Die Eltern sind froh, dass sie zwischen den freien Stühlen einen besseren Blick auf ihren Nachwuchs werfen können. „Wir sind heute zum ersten Mal hier“, berichtet Sandra Gerke und drückt ihren achtjährigen Sohn Timo. „Ich freue mich schon ganz doll auf die Piraten“, sagt er sichtbar aufgeregt.

Tatsächlich kommt nun die hauseigene Band der CD-Kaserne in voller Piratenmontur – inklusive Dreispitz und (unechter) Papageien – auf die Bühne. Es sind der „kantige Kai“, die „jodelnde Juliane“ und der „tobende Tobi“. Die Drei werden vom jungen Publikum mit großem Applaus begrüßt. Das Bühnenbild ist recht schlicht gehalten, mit dem pink-blauen Logo des Celler Herdensingens und stilisierten, gelb ausgeleuchteten Häusern. Zwischen den Häusern hat sich ein Puppenspieler versteckt, der in regelmäßigen Abständen Pappfiguren an einem Holzstiel hochhält, mit denen die Piraten interagieren.

Zuerst kommt Anne Kaffeekanne aus dem bekannten Kinderlied von Fredrik Vahle auf die Bühne. Die Piraten stellen sich bei ihr vor und geben ihre Mission bekannt: Sie sind aus der Südsee extra nach Celle gekommen, um Schnee zu finden. Dies bekräftigen sie sogleich in voller Laustärke mit „Der Pirat“ von Volker Rosin, einem Song über die Vorzüge des Seeräubertums, der auch am Ende noch einmal gespielt wird. Auf einer großen Projektionsfläche wird der Text gut lesbar angezeigt, so dass auch wirklich alle, sofern sie schon das Lesen beherrschen, mitsingen können. Es folgen Affen, Chinesen und Balu aus dem Disney-Klassiker „Das Dschungelbuch“. Gerade letzterer und sein musikalisches Motto „Probier‘s mal mit Gemütlichkeit“ kommt bei den Kindern und auch Erwachsenen nach all den Jahrzehnten immer noch sehr gut an. Selbst Helene Fischers „Atemlos“ ist im Programm.

Auch traditionelle Kinderlieder, wie „Grün, grün, grün sind alle meine Kleider“ und „Drei Chinesen mit dem Kontrabass“ werden aufgeführt. „Uns ist es wichtig, dass diese alten Lieder auch weiterhin gesungen werden“, bemerkt der tobende Tobi, der eigentlich Tobias Burmeister heißt und selbst Vater ist, „die politischen Kinderlieder Vahles stehen heute nicht mehr so im Vordergrund“.

Der „Schnee“ wird am Schluss mittels Lichtpunkten von einer Discokugel ausgestrahlt und großer Applaus schlägt der Band entgegen. „Wir sind zufrieden, die Kinder haben toll mitgemacht“, freut sich Burmeister. Auch Timo ist glücklich, er findet es nur doof, „dass die Erwachsenen nicht immer mitgesungen haben.“ Außer natürlich bei Helene Fischer.

Von Svenja Gajek

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