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Celle Stadt CO2-Minderung
Celle Aus der Stadt Celle Stadt CO2-Minderung
14:09 13.06.2010
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Celle Stadt

Auch private Hausbesitzer haben seit langem mit der CO2-Minderung zu tun. Und zwar bereits vor den Verordnungen zum Wärmeschutz und zur Energieeinsparung. Schon seit 1974 sind jährliche Immissionsschutzmessungen an den Heizanlagen Pflicht. Dabei geht es auch um Emissionen von Staub und Kohlenmonoxid. Einmal im Jahr meldet sich unaufgefordert der zuständige Schornsteinfeger und führt – gegen eine Gebühr von 40 bis 60 Euro – Messungen durch. Der Eigentümer des Heizkessels oder der Therme erhält ein kurzes Messprotokoll. Ist alles im grünen Bereich, hat er bis zum nächsten Jahr Ruhe. In Stadt und Landkreis Celle teilen sich 22 Bezirksschornsteinfeger diese Arbeit.

Werden zu viel Gase in die Atmosphäre geblasen, muss die Heizanlage gewartet werden. Ergibt eine Messung, dass die Anforderungen nicht erfüllt sind, muss der Betreiber von dem zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister innerhalb von sechs Wochen nach der ersten Untersuchung eine Wiederholungsmessung durchführen lassen. Ergibt auch diese, dass die Anforderungen nicht erfüllt sind, leitet der Schornsteinfeger der zuständigen Ordnungsbehörde eine Durchschrift der Untersuchungsergebnisse zu. Schlimmstenfalls kann die Anlage stillgelegt werden.

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Klimaschutz und CO2-Minderung fangen aber schon bei der Gebäudehülle an, also bei der Form und Ausrichtung des Hauses, bei der Wärmedämmung, bei Türen und Fenstern. Die seit 2002 eingeführte Energieeinsparverordnung gibt hier verbindliche Standards vor.

Von Wolfgang Becker