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Celle Stadt "Celle wohn- und lebenswert machen"
Celle Aus der Stadt Celle Stadt "Celle wohn- und lebenswert machen"
10:12 07.09.2018
 Sie feierten das Jubiläum von Haus & Grund Celle (von links): Kai H. Warnecke, Hans Reinold Horst, Jörg Nigge, Uta Maria Röttgert, Ulrich Kaiser, Kirsten Lühmann, Jörg Bode, Bernd Jorczyk. Quelle: Birgit Stephani
Celle

Noch nie habe er soviel Mitglieder auf einmal gesehen, freute sich Bernd Jorczyk, Vorsitzender von Haus & Grund Celle, anlässlich der Jubiläumsfeier zum 125-jährigen Bestehen des Vereins. Im Jahre 1893 hatten Bürger der Stadt Celle, vermutlich vorwiegend Besitzer von Altstadthäusern, den Haus- und Grundbesitzverein Celle gegründet.

125 Jahre sind seitdem vergangen und noch immer hat der Verein "immer ein offenes Ohr für aktuelle Entwicklungen, ein bisschen Wagemut und ist bereit, sich für Neues zu öffnen." So umschrieb es der Verbandsvorsitzende von Haus & Grund Niedersachsen, Reinold Horst. Dieses alles sei seiner Ansicht nach das Erfolgsrezept der vergangenen 125 Jahre.

Zuvor hatte Jorczyk in seiner Begrüßung dazu aufgerufen, neue Ideen zu finden, um Celle weiter wohn- und lebenswert zu machen. Mit dieser Aufforderung traf er gerade bei Oberbürgermeister Jörg Nigge auf offene Ohren. "Meine Tür steht immer offen. Wir fragen immer nach Ideen und Visionen. Aber wirklich viel ist bei uns noch nicht angekommen", resümierte Celles Oberbürgermeister. "Wir haben eine hervorragende Infrastruktur. Fragen Sie sich, was sie vermissen und ich sage Ihnen, wo es ist. Wir haben Potenziale, aber es mangelt mir an der Liebe der Bürger zur eigenen Stadt", so seine Kritik. Wohnen sei ein Grundbedürfnis, das es verdiene, entsprechend gewürdigt zu werden, so Nigges Auffassung und fügte hinzu: "Wir leben in einer wunderschönen Stadt. Es ist an uns, sie mit Leben zu füllen. Jeder sollte in sich selbst gehen und überlegen, was er selber für die Stadt tun kann und sich einbringen."

Hauptfestredner Kai H. Warnecke, Präsident Haus & Grund Deutschland, der eigentlich zum Thema "Ein Jahr nach der Wahl – was Eigentümer erwartet" sprechen wollte, musste gleich zu Beginn feststellen: "Viel gibt es da nicht zu berichten, denn der Bundestag beschäftigt sich mit viel, bislang aber wenig mit Wohnungspolitik. Die Parteien wandern derzeit eher orientierungslos durch Berlin." Diese Tatsache allerdings hielt ihn nicht davon ab, aus der aktuellen Bundespolitik zu berichten. Mit seinen Forderungen an die Bundespolitik traf er dabei den Nerv der anwesenden Mitglieder und freute sich über genauso viel Applaus wie das anschließende künstlerische Intermezzo des Schlosstheaters.

Von Birgit Stephani

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