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Celle Stadt Celler Asphaltverkäufer schreibt Buch über „Bankgeflüster“
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Celler Asphaltverkäufer schreibt Buch über „Bankgeflüster“
17:34 02.01.2018
Von Dagny Siebke
So kennen die Celler Tom Velten, wenn er aufdem Klapphocker neben dem Erwachsenendreirad sitzt. Quelle: Eileen Hörmann
Celle Stadt

Schon vor 17 Jahren hatte Tom Velten die Idee, ein Buch über seine Erlebnisse herauszubringen. Vor Kurzem war es so weit. Tom Velten veröffentlichte zunächst ohne Verlag das E-Book „Bankgeflüster 1: Realitäten nahe gebracht“. Die äußerst positive Rezension einer Leserin bestärkte ihn nun, ab Mitte Januar auch ein Taschenbuch zu ver­öffentlichen. In der Bewertung heißt es: „Dieses E-Book von Tom Velten ist ein Fassadenreißer! Es reißt Fassaden ein und öffnet einen ganz neuen Blick auf ein Deutschland hinter dem Deutschland, das wir so gut zu kennen glauben: aus den Medien, im Konsum und bei unseren eigenen kleinen Selbsttäuschungen.“

Insgesamt plant Tom Velten fünf Teile Bankgeflüster. Im ersten Buch verarbeitet er auch dramatische Erlebnisse. Denn als obdachloser Durchreisender der ehemaligen DDR musste er unfreiwillig von einem deutschen Sozialamt zum anderen trampen, um sich einen Tagessatz von etwa 18 DM abzuholen. Auf der Suche nach einer neuen Heimat hatte der gebürtige Halberstädter Angst und dachte ständig daran, sich das Leben zu nehmen. Seine Familie ist zerbrochen und echte Freunde fanden sich kaum in der neuen, für ihn unbekannten, wiedervereinten deutschen kapitalistischen Welt.

Frisch aus dem Druck kommt das aktuelle Halbjahresprogramm der Neuen Jazzinitiative Celle (NJIC). Von Januar bis Juni stehen wieder einige spektakuläre Konzerte und viele schon zur Tradition gewordene Veranstaltungen auf dem Plan. Daneben finden außerdem vier Sessions zum Zuhören und Mitspielen statt – eine aus Anlass des 20. Jugend-Jazztags –, die längst ihren eigenen Fankreis gewonnen haben und immer neue Freunde und aktive Musikbegeisterte finden.

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Die Celler Stadtwerke wollen eigenständiger sein, wollen sich aktuell im Bereich der Wasserversorgung freischwimmen. Nachdem sie den Betriebsführungsvertrag mit der SVO zum Jahresende gekündigt hatten und ab sofort sämtliche Abrechnungsmodalitäten im Trinkwasserbereich wieder selbst erledigen, haben sich die Stadtwerke zum 1. Januar mit der OEWA Wasser und Abwasser GmbH professionelle Unterstützung für den technischen Betrieb der Trinkwasseranlagen ins Haus geholt. Der Wasserdienstleister erhielt den Zuschlag und wird im neuen Jahr das Wasserwerk Garßen mit seinen 16 Förderbrunnen betreiben.

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