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Celle Stadt Celler Gläubige machen bei Kirchenvorstandswahl ein Kreuz
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Celler Gläubige machen bei Kirchenvorstandswahl ein Kreuz
18:22 05.03.2018
Von Audrey-Lynn Struck
Quelle: Audrey-Lynn Struck
Celle Stadt

"Die größte Neuerung ist, dass die Jugendlichen ab 14 Jahren wählen dürfen", sagt Superintendentin Andrea Burgk-Lempart. Grund für das niedrigere Wahlalter ist die Konfirmation, die bei den meisten mit 14 Jahren ansteht. "Die Jugendlichen sind dann religionsmündig. Daher sollten sie dann auch wählen dürfen", so Burgk-Lempart. Die Erstwähler bekommen zudem zweimal ein Informationsschreiben zugeschickt, sodass sie doppelt informiert werden.

Die zweite wesentliche Veränderung ist die flächendeckende Briefwahl, die bisher nur auf Anfrage möglich war. Sieben der rund 30 Kirchengemeinden im Kirchenkreis Celle haben sich dafür entschieden, in diesem Jahr allen Gemeindemitgliedern eine Wahlkarte zu schicken. Darunter auch die Stadtkirche Celle, die testen möchte, ob sich mit der Briefwahl auch die Wahlbeteiligung erhöht. "Wir unterstützen die sieben Gemeinden mit dreieinhalb Tausend Euro", sagt Kirchenamtsleiter Uwe Neumann. Damit werden unter anderem die Versandkosten bezahlt.

Außerdem fällt zum ersten Mal die Kirchenvorstandswahl der reformierten Gemeinden parallel zu den der lutherischen. "Wir haben beschlossen, dass unsere Wahl künftig immer am selben Tag statt findet, damit es weniger Verwirrung gibt", sagt Flick. Die Kampagne ist daher ebenfalls ein Gemeinschaftsprojekt der reformierten und lutherischen Gemeinden.

Jeder, der in der Kirche ist, darf in seiner eigenen Kirchengemeinde wählen. Wie viele Stimmen man hat, hängt von der Anzahl der zur Wahl stehenden Kandidaten sowie der Größe der Gemeinde ab. Die "Wahllokale" haben am Sonntag mindestens sechs Stunden geöffnet, einzig in den sieben Gemeinden mit der Briefwahl beträgt der Zeitraum zum Teil nur etwa zwei Stunden. "Jeder sollte sich separat bei seiner Gemeinde nach der Zeit und dem Wahlort erkundigen", so Flick.

Bisher lag die Beteiligung bei der Kirchenvorstandswahl bei etwa 16 Prozent, stieg von 2006 auf 2012 sogar etwas an. "Die Zahlen haben sich zwar verbessert, aber trotzdem sollten wir uns nicht zurücklehnen. Wir haben einen gesellschaftspolitischen Auftrag. Gerade jetzt wo die Demokratie als Staatsform nicht mehr selbstverständlich ist, müssen wir ein demokratisches Bewusstsein schaffen", so Burk-Lempart.

Mit Martin Maerker und Karlheinz Anklam hat der SPD-Ortsverein Celle zwei Urgesteine der Sozialdemokraten für ihre 70-jährige Mitgliedschaft bei den Sozialdemokraten geehrt. „Wir holen diese Ehrung heute nach, wir machen, wenn man so will unsere Hausaufgaben, denn es geht um die Jubilare des Jahres 2017“, erläuterte Dietrich Burggraf, Vorsitzender der Celler SPD, in seiner Ansprache.

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