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Celle Stadt Celler Hölty-Schüler begeistern bei Sommerkonzerten
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Celler Hölty-Schüler begeistern bei Sommerkonzerten
17:43 21.06.2018
Eine beeindruckende und vergnügliche Leistung lieferten die Schüler des Hölty-Gymnasiums beim Sommerkonzert ab. Quelle: Oliver Knoblich
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Erstmals gab es ein Motto für das Konzert: „Licht“. Dementsprechend hatte die „Gesamtleitung“ – Burkhard Bertram, Joschua Claassen, Annika Weiß und Egon Ziesmann – die Stücke dafür ausgewählt. Die Moderation übernahmen diesmal charmant-keck Jana Heine und Tobias Fehlow. Integriert in den Abend – und die Präsenz der vielen Gäste nutzend – war auch eine Ehrung von Schülern, die in diesem Jahr Großes geleistet haben. „Ich glaube, so ein erfolgsverwöhntes Schuljahr gab es noch nie, und ich bin wirklich sehr stolz“, schwärmte die Schulleiterin Monika Nerreter.

Opulent los legte das Hölty-Orchester mit dem „Sonnenaufgang“ von Richard Strauss. Dann übernahmen zunächst mal die Jüngsten. Die „Vokalini“ ließen mit dem afrikanischen „Every Morning“ die Sonne aufgehen und weiterscheinen, auch mehrstimmig und im Kanon, sogar darstellerisch. Der verdiente Beifall ging über zur Bläserklasse 5a. Was diese „Anfänger“ da nach einem Jahr Übung am Instrument so auf die Bühne brachten, war wirklich anerkennenswert.

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Beschwingt und berührend ging es weiter bis zur Pause: Die „Young Voices“ zeigten ebenso eine große Bandbreite wie die Jung-Musiker der Bläserklassen 6a und 6b – die Beatles, "Star Trek", Indianer-Traditional, Pop, Spirituals und Calypso – die Melodien, Arrangements und Chorfassungen führten musikalisch rund um die Welt, für jeden Musikgeschmack war etwas dabei. Die „Youngsters“ führten schließlich im klassischen Bigband-Sound „swingend“ in die Pause.

Der zweite Teil war Spielplatz der Älteren. Die Concert Band legte mit „Jamaican Sun“ flott los und bezauberte – zusammen mit den „Youngsters“ und Solistin Mia Joe Bezooband – mit dem souligen „Ain’t No Sunshine“. Anschließende Erleuchtung brachte der Lehrerchor mit „Der Mond ist aufgegangen“ – ein Schnitt im Genre, den die Jazz-Combo, die große Hölty-Bigband sowie die „Cantina-Band“ wieder durchbrachen. Zum fulminanten Abschluss setzte schließlich noch einmal das Hölty-Orchester mit dem „Imperial March“ den Schlussakkord, und es erklang mit allen Sängern gemeinsam „Freude, schöner Götterfunken“. Da konnten die Zuschauer nur jubeln.

Von Doris Hennies

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