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Celle Stadt Celler Jugend eine Stimme geben
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Celler Jugend eine Stimme geben
18:25 09.03.2018
Die Macher der Jugendkonferenz: (hinten, von links) Kai Thomsen, Jörg Nigge und Jan Helmers. Vorne von links: Serpil Klukon, Leon Zakfeld und Veronika Karpukhova. Quelle: Birgit Stephani
Celle Stadt

Dem Argument, Celle habe zu wenig zu bieten, wollte man einst mit einer Expertenrunde in Form des Jugendbeirates entgegenwirken. Und dieser hat ganze Arbeit geleistet und jetzt die erste Celler Jugendkonferenz ins Leben gerufen.

Hiermit möchte man möglichst viele Jugendliche erreichen, um zu erfahren, was Celle braucht, um die Stadt auch für die jüngere Generation lebenswert zu machen. Hilfe gibt es von der CD-Kaserne.

Etwas Vergleichbares habe es seines Wissens nach die vergangenen 18 Jahre nicht in Celle gegeben, meint Thomsen. Seit 18 Jahren lebt und arbeitet er in Celle. Nigge hat sogar noch weiter zurückgeforscht: „Mindestens in den letzten 25 Jahre nicht“. Im Jahr 2000 gab es einmal eine große Jugendbefragung der CD-Kaserne, die sich naturgemäß aber mehr auf das Angebot des Kultur- und Veranstaltungszentrums beschränkte.

Hinter der geplanten Jugendkonferenz steht das Problem des Jugendbeirates. Er tat sich anfangs schwer, Themen zu finden, erläutert Zakfeld. So entstand die Idee, alle Jugendlichen mit einzubeziehen. Dieses soll bei der Jugendkonferenz im „Open Space“-Verfahren erfolgen. Bei dieser Vorgehensweise werden Menschen zusammengebracht, denen zwar ein Hauptthema, aber keine Unterthemen vorgegeben werden. Die Jugendkonferenz ist also im Grunde eine Ideenbörse.

Gearbeitet werden soll mit dem Delegiertensystem, das heißt, jede Schule kann ihre Vertreter entsenden. Aber nicht nur Schulen, sondern auch Vereine, Verbände und ähnliche Gruppierungen sind zur Teilnahme aufgerufen. Die Jugendkonferenz findet vormittags am Freitag, 15. Juni, statt und richtet sich an Jugendliche der 8. bis 11. Jahrgangsstufen. Finanziert wird die Jugendkonferenz durch das Projekt „Demokratie leben“. Die 1900 Euro Gesamtkosten werden also aus Bundesmitteln und nicht von der Stadt Celle finanziert.

Besonders nach der Abgabe der Jugendhilfe an den Landkreis Celle sieht der Oberbürgermeister es als wichtigen Schritt an, dass die Stadt ihre freiwilligen Leistungen auf diesem Sektor weiter wahrnimmt. „Celle gibt der Jugend eine Stimme“, ist Nigge stolz und freut sich schon jetzt auf die Auswertung der Ergebnisse, die nach der Konferenz an die Stadt übergeben werden sollen. Und dann natürlich auch wirklich umgesetzt werden sollen.

Von Birgit Stephani

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