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Celle Stadt Ein Piratenleben war immer anstrengend
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Ein Piratenleben war immer anstrengend
14:16 20.03.2019
Bei der Kinder-Uni ging es dieses Mal um Piraten. Quelle: Tessa Twele
Celle

Heute war Prof. Dr. Claudia Schnurmann mit Ihrem „Schauspiel-Assistenten“ bei der Celler Kinder-Uni da. Zuerst aber hat Frau Twele von der VHS Celle ein als Pirat verkleidetes Kind namens Elias nach vorne gebeten, und es mit dem Assistenent, der auch als Pirat verkleidet war, verglichen.

Claudia Schnurmann hat dann uns gefragt, was für einen Pirat wichtig ist. Entermesser, Pistolen, Messer, Augenklappe, Mantel, Fässer mit Rum, Schatzkarte, ein Papagei, ein Schiff, eine Handgranate, ein Fernglas und natürlich die Mannschaft. Dann hat Claudia Schnurmann eine Karte von der Karibik und den umliegenden Inseln gezeigt. Wir sollten dann die Namen der Inseln reinrufen. Anschließend erzählte sie, dass die Piraten nicht an Land kamen um im Meer zu Planschen, sondern um zu Rauben und zu Morden. Ein sehr gefürchteter Pirat war Francois Lolonois.

Die meisten Piraten verschreckten die Leute mit lautem Gebrüll. Piraten sind geldgierige, skrupellose Gangster. Alle Piraten galten als Vogelfrei, dass heißt, dass man Piraten töten oder verletzen darf, ohne dass man dafür bestraft wurde. Die hauptsächliche Nahrung waren Wasserschildkröten, aber auch Schweinefleisch. Außerdem kauten die Piraten auf Tabak herum. Obst war bei den Piraten sehr unbeliebt, darum erlitten manche die Krankheit Skorbut. Das bekommt man, wenn man kein Vitamin C zu sich nimmt.

Das, was mich sehr erstaunt hat: Piraten mieden Fisch und aßen ihn nicht. Sie glaubten auch an alle möglichen Ungeheuer. Für die Mannschaft hingegen war die Kleidung kein Luxus: Sie hatten zerrissene Lumpen an, der Käpt’n trug einen meist roten oder schwarzen Mantel.

Der Assistent in Verkleidung eines Piraten las vor: „Bei einer ehrlichen Arbeit gibt es niedrige Löhne und harte Arbeit, bei der Piraterie gibt es viel Geld, Freiheit, Löhne und Macht. Ein lustiges Leben als Pirat, auch wenn es kurz ist, ist es besser als ein langes, mühsames Leben als Bauer oder Handwerker – das ist mein Motto“ Außerdem erklärte er die Regeln an Bord: Um Geld Karten zu Spielen oder zu würfeln ist verboten. Alle Kerzen und Lichter müssen um acht Uhr gelöscht sein.

Es dürfen keine Frauen und keine Jungen an Bord leben. Wird ein Mann mit Frauen oder Jungen gefunden, so muss er den Tod ertragen. Das Desertieren vom Piratenschiff oder der Station während des Kampfes wird mit dem Tode oder dem Aussetzen bestraft.Schlägereien und Raufereien sind an Bord verboten.

Für mich hört es sich anstrengend an, ein Pirat zu sein. Ich fand diesen Vortrag super, und ich freue mich auf die Exkursion.

Von Clemens Swickis

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