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Celle Stadt Celler Nachwuchsband: "DeadPac" wollen zur Musikmesse
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Celler Nachwuchsband: "DeadPac" wollen zur Musikmesse
10:39 14.03.2018
Von Jürgen Poestges
Erfolgreiche Nachwuchsband aus der Cri: (von links) Kevin Jackisch, Benedikt Prüwer, Lucas Pinfold, Patrick Edwards, Jule Winkelmann und Ilana Schildmann sind „DeadPac“. Der Cri-Vorsitzende Alexander Knoche (kleines Foto) ist stolz auf die Musiker. Quelle: Christian Link (2)
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Als die letzten Fotos gemacht sind, zieht sich Patrick Edwards seine Maske vom Gesicht. „Puuh, jetzt bin ich schon ein wenig ins Schwitzen gekommen.“ Der 17-Jährige ist Sänger der Formation „DeadPac“. Die Band, die in den Räumen der Celler Rockmusik-Initiative (Cri) probt, hat das „Schooljam“-Regionalfinale in Hannover gewonnen – und die Musiker waren selbst mehr als überrascht. „Wir waren froh, dass wir überhaupt dabei sein durften“, erzählt Schlagzeuger Lucas Pinfold (16). „Als dann der Name der Gewinnerband aufgerufen wurde, haben wir zunächst gar nicht reagiert.“ Aber danach kannte der Jubel keine Grenzen.

„DeadPac“, das sind neben Patrick und Lucas noch Jule Winkelmann (16/Baß), Ilana Schildmann (16/Violine), Kevin Jackisch (17/Gitarre) und Benedikt Prüwer (18/Gitarre). Seit September 2017 spielen sie in dieser Formation zusammen. Der Bandname ist spontan entstanden. „Das war auf dem Stadtfest im vergangenen Jahr“, erzählt Patrick lachend. „Kurz vor unserem Auftritt ist uns aufgefallen, dass wir noch gar keinen Namen haben. Ich hatte ein T-Shirt mit der Comic-Figur Deadpool an und einen Pac-Man-Anhänger am Reißverschluss – und schon war der Name da: DeadPac.“

Die Band schreibt ihre Songs selbst, setzt sie eindrucksvoll in Szene. Besonders bemerkenswert: Bei der Lautstärke hat die eher leise Violine dieselbe Bedeutung wie die krachende E-Gitarre. Und Sänger Patrick ist mit seiner Maske der Hingucker. „Das ist ehrlich gesagt die Laune eines 14-Jährigen“, sagt er lachend. „Ich hatte damals die Idee und habe das dann bis heute durchgezogen.“

An ihre Bewerbung für den „School Jam“ erinnern sie sich noch sehr gut. „Wir haben bestimmt fünf Stunden gebraucht, bis wir den Song im Kasten hatten“, erzählt Ilana Schildmann. „Immer klappte irgendetwas nicht. Es hat gedauert, bis wir zufrieden waren.“ In Hannover spielten „DeadPac“ dann zwei Songs – das Bewerbungslied war nicht dabei. Jetzt hoffen sie darauf, dass sie bei der Abstimmung im Internet, die bald beginnt, genug Stimmen bekommen. Dann wären sie beim Finale auf der Frankfurter Musikmesse dabei. Acht Bands spielen dort um den Sieg. Der Gewinner darf sich auf Auftritte bei den renommierten Open-Air-Festivals „Hurricane“ und „Southside“ freuen. Jetzt ist das Voting im Internet freigeschaltet.

Unter www.schooljam.de/schooljam-online-voting-2018-musikmesse/

Alexander Knoche, der Cri-Vorsitzende, ist stolz auf den Nachwuchs. „Das ist eine tolle Sache, dass wir hier so großes Potenzial haben“, sagt er. „Das ist einer der Gründe, warum wir das alles hier machen. Wir wollen jungen Bands die Chance geben, zu proben und erste Erfahrungen auf der Bühne zu sammeln.“ Die Cri hat momentan 242 Mitglieder. Zwei Proberäume stehen im Gebäude auf dem Gelände der CD-Kaserne zur Verfügung.

Jetzt fiebert die komplette Cri dem „Schooljam“-Finale entgegen. Und Lucas Pinfold hofft: „Für die Leute hier sind wir immer noch die Kids. Vielleicht sind wir das ja jetzt endlich los.“

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