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Celle Stadt Celler SPD-Urgesteine Maerker und Anklam ausgezeichnet
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Celler SPD-Urgesteine Maerker und Anklam ausgezeichnet
15:39 05.03.2018
Dietrich Burggraf (Mitte), Vorsitzenderder Celler SPD, mit den geehrten Karlheinz Anklam (links) und Martin Maerker. Quelle: Birgit Stephani
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Neben Maerker und Anklam wurden am Freitag gleichzeitig auch Antje Genzel und Carl Bertil Schwabe für jeweils 50 Jahre Mitgliedschaft, Irmtraut Hesse für 40 Jahre, Michael Karl Eckert und Wolfgang Zwaan für jeweils 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

Nicht unbeachtet ließ Burggraf in seiner Begrüßung die derzeitige Situation seiner Partei und der Politik allgemein. Ein Überblick der vergangenen Monate mit Wahlkämpfen, Wechsel im Vorstand und überdurchschnittlichen vielen Neueintritten in den Ortsverband verdeutlichen: „Soviel Anfang war lang nicht mehr.“ Einen Wunsch äußerte er auch. „Wir möchten den Ortsverein aktivieren und weiterentwickeln. Denn die Vertrauenskrise der Sozialdemokratie und das Berliner Chaos schlagen auch in Celle durch. Das gesellschaftspolitische Veränderungsbedürfnis der Bürgerinnen und Bürger ist größer als das politische Veränderungsangebot der Parteien insgesamt und speziell das der SPD“.

Burggraf weiß allerdings auch, „das verlorengegangene Vertrauen lässt sich nicht umgehend wiedergewinnen. Vieles deutet darauf hin, dass die derzeitige Lage der Sozialdemokratie kein kurzfristiger Trend ist.“ Dem stände eine vergleichsweise positive Entwicklung der SPD in Niedersachsen gegenüber. „Auch mit beachtlichen Zwischenergebnissen in Celle“, so Burggrafs Einschätzung. „Nun, nach dem Wahlsieg 2017 ist die Landespartei auf dem Weg zur dominierenden Heimatpartei“.

Die Sozialdemokraten in Celle würden damit eingebunden und unabhängig bleiben von einer widersprüchlichen Entwicklung in Bund und Land. „Und in dieser Situation wollen und müssen wir unseren sozialdemokratischen Beitrag zur Stadtentwicklung gezielt einbringen und mit den Bürgerinnen und Bürgern gestalten.“

Auch wenn es sich bei der Ehrung von Jubilaren auf den ersten Blick um eine Traditionsveranstaltung handele, so sei die SPD noch keine Partei, die immer und ewig nach hinten schaue. „Wir können freilich Kraft aus der Erinnerung schöpfen, aus den Erfahrungen der Älteren - um nach vorne zu blicken, um Gegenwart und Zukunft zu gestalten.“

Von Birgit Stephani

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