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Celle Stadt Celler Stadt-Mitarbeiter wollen 6 Prozent mehr
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Celler Stadt-Mitarbeiter wollen 6 Prozent mehr
14:30 08.03.2018
Von Michael Ende
Quelle: David Borghoff
Celle Stadt

„Unbezahlbar nennen die Arbeitgeber die Forderungen der Beschäftigten", sagte Verdi-Gewerkschaftsfunktionär Lorenzo Poli: "Aber angesichts sprudelnder Steuereinnahmen möchten die Beschäftigten heute deutlich machen, dass ihre Forderungen nicht nur berechtigt, sondern eine Umsetzung auch dringend geboten ist, um die Attraktivität des öffentlichen Dienstes zu erhalten."

Wichtig seien gut qualifizierte und motivierte Beschäftigte, so Poli: "Gute Arbeit braucht gute Leute. Und die müssen auch ordentlich für ihre Arbeit bezahlt werden – so lautet schon länger unsere Botschaft an die öffentlichen Arbeitgeber, und die hat auch weiterhin Berechtigung. "Die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes hätten auch ein Recht, an wirtschaftlichem Wachstum teilzuhaben: "Schon seit 2014 nehmen Bund, Länder und Kommunen insgesamt mehr ein als sie ausgeben. 2017 wurde ein Rekordüberschuss von 38,4 Milliarden Euro erzielt, der nach aktuellen Prognosen weiter kräftig steigen soll: auf 45 Milliarden Euro 2018 und 50 Milliarden Euro 2019." Poli: "Es ist genug Geld da."

Verdi fordert außerdem, dass die Ausbildungsvergütungen und Praktikantenentgelte um 100 Euro pro Monat angehoben werden. Die Vorschrift, Auszubildende nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung zu übernehmen, will die Gewerkschaft wieder in Kraft setzen. Die Laufzeit des Tarifvertrages soll zwölfMonate betragen.

Im Celler Rathaus hat man bereits angefangen zu rechnen. "Die Verdi-Forderung würde zusätzliche Arbeitgeberkosten von 1,975 Millionen Euro für die Stadt Celle verursachen", so der städtische Pressesprecher Lukas Nott auf CZ-Nachfrage. "Bei der städtischen Planung für 2018 wurde vorsorglich bereits mit einer Tarifsteigerung von 2 Prozent kalkuliert, so dass bereits 700.000 Euro als Deckungsreserve veranschlagt wurden." Sollte die Gewerkschaftsforderung zu 100 Prozent erfüllt werden, kämen auf die Stadt zusätzlich weitere Mehrkosten in Höhe von 1,275 Millionen Euro für 2018 zu.

Für den nächsten Mittwoch plant Verdi einen stadtweiten Aktionstag mit einer Kundgebung auf dem Großen Pan.

Schon die Namen der beim Celler Kammermusikring gastierenden Musiker versprachen Musikgenuss vom Feinsten. Und so kam es dann auch: Die „Camerata Bern“ erwies sich als formidable Streicherformation. Dass ihre Leiterin am ersten Geigenpult, Antje Weithaas, dem Abend ein besonderes Gepräge verleihen würde, das war zu erwarten, dass die Streicher neben Weithaas dem Niveau ihrer Leiterin aber kaum nachstanden, das war dann aber doch nicht selbstverständlich. Toll. Und doch war dieser Abend kein ungetrübtes Erlebnis.

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Ein "Pop-up-Store", ein Geschäft für verschiedenste Produkte aus der Kreativwirtschaft, in der Celler Innenstadt soll es künftig auch kleinen Anbietern ermöglichen, ihre Produkte besser zu vermarkten. In dem Laden könnten sie sich zum Beispiel Regalabteile mieten, hieß es jetzt seitens der "CreativCelle" Kunst & Design, die bei der Versammlung des Vereins "CelleCreativ" bekannt gab, ein entsprechendes Konzept erarbeiten zu wollen.

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Das ist ein Wochenende für Freunde der Kirchenmusik: Zunächst gibt es am Samstag, 10. März, um 17 Uhr Felix Mendelssohn-Bartholdys „Elias“ in der Peter-Paul-Kirche Hermannsburg, am Tag drauf folgt um 18 Uhr die berühmteste aller Passionsvertonungen: die „Matthäuspassion“ von Johann Sebastian Bach in der Celler Stadtkirche St. Marien. Die Leitung dieser Aufführungen liegen in den Händen von Hans Jürgen Doormann in Hermannsburg und Stephan Doormann in Celle.

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