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Celle Stadt Mit Schokolade Regenwälder retten
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Mit Schokolade Regenwälder retten
08:39 14.12.2018
Die meiste Schokolade in Deutschland kommt aus Westafrika. Dort arbeiten immer mehr Kinder in den Kakaoplantagen. Quelle: Jürgen Bätz
Celle

Heute war ich leider zum letzten Mal in diesem Semester bei der Kinder-Uni. Dieses Mal hat Dr. Doris Sövegjarto-Wigbers (UFT) von der Universität in Bremen uns das Thema „Was hat Schokolade mit Nachhaltigkeit zu tun – wie kann ich mit Schokolade den Regenwald retten?“ vorgestellt. Zuerst hat sie uns ein Bild von drei namhaften Schokoladenherstellern gezeigt. Dann hat sie uns erläutert, welche Inhaltsstoffe Schokolade bietet. Beispielsweise weiße Schokolade: am meisten Zucker, dann Kakaobutter und Milchpulver. Zartbitterschokolade beinhaltet am meisten Kakaomasse.

Aber wie funktioniert die Herstellung der Schokolade, die wir aus der Verpackung nehmen? Das passiert so: Zuerst wird der Samen einer Kakaopflanze ausgesät. Die Pflanzen werden zu Bäumen – es kann geerntet werden. Die Frucht wird aufgeschlagen, in ihr befinden sich die Kakaobohnen, die noch mit einer Hülle aus Fruchtfleisch umgeben sind. Nun werden die Kakaobohnen vom Fruchtfleisch befreit. Jetzt werden sie über dem Feuer geröstet. Anschließend werden sie gebrochen, das heißt grob gemahlen. Dann werden die Stücke fein gemahlen – es kann gemischt und gerührt werden. Nun entsteht durch das ständige Rühren, Feinwalzen und Mischen Kakaobutter. Die übrig gebliebene Kakaomasse wird gepresst. Der „Kakaopresskuchen“ wird zermahlen und zu Kakaopulver und Schokolade.

In der Karibik, in Südamerika, Indonesien und in Westafrika wird Kakao angebaut. Frau Sövegjarto-Wigbers erzählte uns zwei Anbaumethoden: Agroforstwirtschaftsystem, wo die Pflanzen unter oder neben anderen Urwaldbäumen wachsen und die Monokultur, was bedeutet, dass viele Pflanzen auf Plantagen wachsen. Für den Regenwald bedeutet das immer, dass Bäume gefällt werden müssen und auf den Anbauflächen Chemikalien (zum Beispiel für die Düngung) eingesetzt werden. Das belastet das Trinkwasser.

Für uns ist wichtig, Kakao und Schokolade mit den Zeichen für fairen Handel zu kaufen, dann kann jeder helfen, den Kakaoanbau nachhaltiger zu machen, die wichtigsten drei Punkte werden bei den Schokoladen mit den Siegeln „Fairtrade“, UTZ berücksichtigt. Die Arbeit von Kindern findet nicht statt. Armut und Hungersnot können verringert werden, da die Kakaobauern mehr Geld bekommen. Umwelt und Trinkwasser werden geschont durch bessere Anbaumethoden.

Kinderreporter

Die CZ-Kinderreporter, heute ist es Clemens Swickis (Foto), berichten über die Kinderakademie „Collegium Cellense“. Die Artikel der Kinderreporter werden auf der Homepage der Celleschen Zeitung veröffentlicht und erscheinen in der Printausgabe.

Wer ebenfalls Kinderreporter sein möchte, schreibt an a.babel@cellesche-zeitung.de.

Von Clemens Swickis

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