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Celle Stadt "Das Abschiedsdinner" mit Charme und Esprit
Celle Aus der Stadt Celle Stadt "Das Abschiedsdinner" mit Charme und Esprit
13:14 16.03.2018
Antoine Royer (Armin Köstler), Clotilde Lecouer (Tanja Kübler) und Pierre Lecouer (Johann Schibli) treffen sich zu einem letzten gemeinsamen Essen im Stück „Das Abschiedsdinner“ im Celler Schlosstheater. Quelle: Alex Sorokin
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Diese Verspätung resultierte aus der Situation, dass in diesen Wochen das Schlosstheater genauso in Mitleidenschaft gezogen wurde von der Erkältungswelle wie viele andere Betriebe in der Stadt. Dazu kommt noch, dass mit Eva Maria Pichler und Felix Meyer zwei Leistungsträger des Ensembles im Moment wegen ihrer Elternzeit nicht auf der Bühne zur Verfügung stehen. Und trotzdem ist es Intendant Andreas Döring bislang gelungen, den geplanten umfangreichen Spielplan aufrecht zu erhalten, wenn auch manchmal mit leichten Korrekturen wie dieser Verschiebung der Premiere des Erfolgsstücks „Das Abschiedsdinner“.

Vor einer Woche gab es eine Vorpremiere mit der kurzfristig eingesprungenen Antje Temler als Clotilde, die sich so gut in die Aufführung einfügte, dass man nur so staunte. Nun die eigentliche Premiere. Und auch da gab es etwas Verblüffendes: Die Rolle des Antoine wirkte so, als sei sie extra für besagten Felix Meyer geschrieben. Meyer stand nun aber nicht zu Verfügung. Man engagierte für diese Rolle dann Armin Köstler als Gast, dessen Spielweise der Figur immer wieder an Felix Meyer denken ließ: Das war ein besonderes Erlebnis.

Köstler hat eine dominante Präsenz auf der Bühne, die im ersten Moment leicht überdreht wirkt, dann im Laufe des Abends zunehmend Glaubwürdigkeit gewinnt und letztlich die Zuschauer in den Bann zieht. Dagegen kann der wie immer eher dezent agierende Johann Schibli als das Dinnerveranstalter Pierre noch so sehr durch dauerhafte, aber eher stille Bühnenpräsenz anspielen: Diese Inszenierung wird zumindest in den effektstärksten Momenten eher durch Köstler als durch Schibli geprägt. Gegen die beiden Schauspieler hat es Tanja Kübler als Pierres Frau Clotilde schwer. Ihre Rolle ist allerdings auch ein wenig undankbar, weil sie im Laufe des Stückes immer mehr in den Hintergrund tritt, aber am Ende noch einen starken Auftritt hat, der das vorherige Geschehen doch mehr oder weniger ins Leere laufen lässt.

Insgesamt ist hier von einer Produktion mit Charme und Esprit zu berichten, die über weite Strecken den lockeren Ton trifft. Regisseur Sebastian Richter hat die Dialoge dieser Komödie in der Art der Kultstücke Yasmine Rezas auf den Punkt inszeniert. Da stimmte abgesehen vom schwergängigen Anfang und einem seltsam stilisiert gespielten Ende das Tempo sowie das Timing meist wie selbstverständlich. Manchmal lässt Richter zwar Köstler etwas zu viel Raum für Exzentrisches und Maniriertes, aber dieses Stück braucht wohl beides: den Mut zur Übertreibung bei gleichzeitigem Gespür für das richtige Maß. Und dieser Balanceakt klappt in Celle zumeist gut. Es entsteht beste Unterhaltung, die fast beiläufig präsentiert wird.

So kann der Intendant davon ausgehen, dass er diese Produktion als Kassenschlager auch in die nächste Spielzeit wird übernehmen können. Im Falle dann notwendiger Umbesetzungen gibt es mit Antje Temler und Felix Meyer sogar Möglichkeiten.

Von Reinald Hanke

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