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Celle Stadt Das passiert mit dem Weihnachtsbaum im Celler Land
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Das passiert mit dem Weihnachtsbaum im Celler Land
17:14 05.01.2018
Von Audrey-Lynn Struck
Quelle: Oliver Knoblich
Celle

Im Supermarkt gibt es Spekulatius-Kekse oder Stollen zum halben Preis zu kaufen, "Last Christmas" oder "Jingle Bells" wurden wieder aus dem Radioprogramm gestrichen und Schnee ist weit und breit nicht in Sicht. Die ersten Frühlingsgefühle könnten bereits erwachen, wenn da nicht noch der geschmückte Weihnachtsbaum im Wohnzimmer stünde. Damit nun auch der letzte Rest an Weihnachtsstimmung verfliegt, kommt die Tanne in den meisten Haushalten in Deutschland heute am Tag der Heiligen Drei Könige aus dem Haus.

Ab der kommenden Woche hat der Zweckverband Abfallwirtschaft dann bis Mitte Februar alle Hände voll zu tun. Zu der alltäglichen Arbeit der Müllabfuhr, den Rest-, Bio- und Papiermüll sowie die gelben Säcke zu entsorgen, gesellt sich eine weitere Aufgabe hinzu: das Entsorgen der Weihnachtsbäume. Mit Sammelfahrzeugen holt die Weihnachtsbaumabfuhr im ganzen Landkreis Celle die Tannenbäume ab.

"Im vergangenen Jahr lag die Menge an eingesammelten Bäumen bei 180 Tonnen", sagt Tobias Woeste, Geschäftsführer des Zweckverbands Abfallwirtschaft. Wenn man davon ausgehe, dass ein Baum etwa fünf Kilogramm wöge, dann seien etwa 36.000 bis 40.000 Weihnachtsbäume im Landkreis zur Abfuhr bereit gestellt worden.

Damit vom Abholen bis hin zum Entsorgen der Bäume alles reibungslos über die Bühne geht, wird im Vorfeld viel geplant. "Für jede Straße gibt es einen genauen Termin, wann die Bäume abgeholt werden", sagt Woeste. Die Termine sind im Abfallratgeber auf den Seiten 16 und 17 zu finden. Am Stichtag müssen die Tannen morgens bis spätestens 7 Uhr am Straßenrand zum Abholen bereit stehen. "Wer den Termin nicht wahrnehmen konnte, kann seinen Baum auch danach noch zu einer unserer Entsorgungsanlagen bringen und dort gratis entsorgen", so der Geschäftsführer.

Die Weihnachtsbäume werden alle zur Grünabfallkompostierungsanlage auf der Deponie Höfer transportiert, wo sie von einem Schredder in kleine Stücke zerteilt und dann zu Qualitätskompost verarbeitet werden. Die Späne werden anschließend zwar vor allem in der Landwirtschaft als Kompost genutzt, doch auch Privatpersonen verwenden die Späne für den eigenen Garten. "Der fertige und zertifizierte Kompost kann von unseren privaten und auch gewerblichen Kunden auf der Deponie in Höfer für 2,50 Euro je Tonne erworben werden", sagt Woeste.

Der Geschäftsführer des Zweckverbandes hat noch ein wichtiges Anliegen, damit die Arbeit seines Teams nicht erschwert wird. Der Weihnachtsbaum sollte ungeschmückt das Haus verlassen, auch von Verpackungen oder Töpfen soll abgesehen werden. "Außerdem darf der Baum nicht größer als 1,60 Meter sein", so Woeste. Und wenn doch? "Dann einmal mittig durchsägen", empfiehlt der Geschäftsführer. (als)

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