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Celle Stadt Die Kehrseite des Silvesterfeuerwerks in Celle
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Die Kehrseite des Silvesterfeuerwerks in Celle
17:42 02.01.2018
Von Katharina Baumgartner
Böses Erwachen nach der Knallerei: Auch an der Blumlage sindnoch die Reste vom Neujahrsfest sichtbar. Quelle: Oliver Knoblich
Celle Stadt

Hier abgebrannte Wunderkerzen, dort leere Sektflaschen, Zigarettenkippen und die Reste von Feuerwerksbatterien – so startet optisch das neue Jahr. Kein schöner Anblick. "Es gibt etwas mehr Hinterlassenschaften als in den Vorjahren", sagt Stadtsprecherin Myriam Meißner. Auch wenn das gesamte Stadtgebiet und die Grünanlagen betroffen seien, gebe es diesmal gewisse Schwerpunkte in Altencelle, Vorwerk, Heese und Neustadt.

Während eigentlich das Verursacher-Prinzip greift – jeder räumt seinen Müll selbst weg – sieht es in der Praxis meist anders aus. Die dreckigen Hinterlassenschaften müssen meist externe Kräfte wegkehren. Auch in diesem Jahr haben die fleißigen Mitarbeiter der Straßenreinigung und des Grünbetriebes wieder allerhand zu tun – und werden auch noch bis Ende der Woche mit dem Aufräumen beschäftigt sein.

Während die Stadt für die Reinigung im öffentlichen Raum verantwortlich ist, gilt dies nicht für die Gehwege. Hier sind die Eigentümer beziehungsweise Anlieger in der Pflicht den liegen gebliebenen Müll zu beseitigen. Doch die Reste vom Fest sind nicht nur Schandflecken, sondern auch Gefahrenpunkte für Verkehrsteilnehmer. "Vermehrt sind auch Glasreste zerschlagener Flaschen auf den Fahrbahnen zu finden", erklärt Meißner.

Ordnungsbehördlich greift die Stadt nur bei besonders gravierenden Fällen ein und "auch nur dort, wo die Verursacher feststehen beziehungsweise Hinweise aus der Bevölkerung die Verwaltung zu den Verursachern führen", sagt Meißner. Die Kosten für die Räumung gehen nach Abzug des städtischen Anteils von 25 Prozent in die Kalkulation zur Straßenreinigungsgebühr inklusive der Entsorgung als Restmüll ein.

Vor einem Großmarkt zu stehen und Straßenzeitungen zu verkaufen, ist ziemlich langweilig. So beschreibt jedenfalls Tom Velten seinen Alltag. Doch der Asphaltverkäufer weiß die Zeit zu nutzen, die Eindrücke um ihn herum aufzusaugen und zu Papier zu bringen. Der 54-Jährige sinniert über den Kaufrausch der Leute; Wagenschieber, die Entwicklung des Euro oder etwa über den Glauben an Gott.

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