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Celle Stadt Diskussion über Hochwasserschutz
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Diskussion über Hochwasserschutz
13:04 07.09.2018
Von Gunther Meinrenken
Quelle: Gunther Meinrenken
Celle

Deiche, Flutmulden, Schutzmauern – relativ großzügig konnte die Stadt bei den bisherigen Hochwasserschutzmaßnahmen in den weitgehend unbebauten Bereichen bis zum Allerwehr agieren. Das sieht beim nächsten Abschnitt etwas anders aus. Wenn es vom Allerwehr entlang der Fritzenwiese bis zur Pfennigbrücke geht, stößt der Hochwasserschutz direkt an Privatgrundstücke. Grund genug für den Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure (BDB) das Thema beim Landesverbandstag im Kunstmuseum auf die Tagesordnung zu setzen.

„Leben am Wasser – Bauen am Fluss“ war die Veranstaltung überschrieben, die sich mit dem Klimawandel und Hochwasserschutz in Niedersachsen und Celle auseinandersetzte. Unter anderem stellten Stadtbaurat Ulrich Kinder und Frank Widrinka von der Ingenieurgesellschaft Heidt + Peters mbH die bisherigen Hochwasserschutzmaßnahmen vor. Es folgte eine lebhafte Podiumsdiskussion über die Gestaltung des nächsten Abschnitts.

Tenor: Alle Beteiligten erkannten zwar die Notwendigkeit von Schutzmaßnahmen, doch Uferschutz an der Pfennigbrücke müsse anders aussehen als an der Allerinsel. Um das heute "beliebte Postkartenbild" der Aller und der Uferbebauung an der Ober-Aller zu erhalten, seien andere Lösungen und Gestaltungen als bisher notwendig.

Beispiel Hafen: Dort sei eine Mauer optisch möglich. An der Pfennigbrücke mit den individuell gestalteten Uferkanten müsse die vorhandene Lebendigkeit optisch erhalten bleiben. Zum Abschluss brachte es der BDB-Landesvorsitzende Christoph Schild als Moderator auf den Punkt: „Wir hoffen, dass hier genug Querdenker an der Planung beteiligt werden, damit der Gestaltungsbedarf erkannt wird. Hier ist die Kraft der Idee gefragt.“

Beim Hochwasserschutz entlang der Fritzenwiese steht die Stadt noch ganz am Anfang der Planungen, wie Stadtsprecherin Myriam Meißner erklärte: "Derzeit machen wir eine Bestandsanalyse, um ein erstes Konzept zu erstellen. Wenn dieses steht, werden wir das den Anwohnern und der Politik vorstellen und die verschiedenen Lösungen gemeinsam diskutieren und besprechen. Das wird voraussichtlich 2019 der Fall sein." (gu)

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