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Celle Stadt Doku "Weit" gehört zu Celler Publikumslieblingen
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Doku "Weit" gehört zu Celler Publikumslieblingen
17:45 09.01.2018
Von Dagny Siebke
Celle Stadt

Für das "Kino achteinhalb" ist der Erfolg an der Kinokasse kein Kriterium seiner Filmauswahl. "Wir warten die Resonanz ab, die ein Film seitens Filmkritik und Publikum erfährt, und berücksichtigen Erfahrungen befreundeter Kinobetreibender", erläutert der Vereinsvorsitzende Stefan Eichardt.

Der Dokumentarfilm "Weit" von und über die Reise eines jungen Paars per Anhalter um die Welt gehört mit fast 400.000 Besuchern zu den Überraschungserfolgen des Jahres. Ein Film mit Handkamera, ohne Filmteam, "der sein Publikum vor allem über Mundpropaganda erreichte und die Menschen fast ausnahmslos die Kinos beglückt verlassen ließ", erzählt Eichardt. "'Weit' hat gute Aussichten unser Publikumsfilm des Jahres zu werden und somit 2018 noch einmal im achteinhalb zu laufen."

Insgesamt hat das "Kino achteinhalb" 24 Dokumentarfilme und 61 Spielfilme gezeigt. Hier die "Top Ten" des internen Jahresrankings: Auf Platz eins steht der poetisch-surreale ungarische Liebesfilm "Körper und Seele", dicht gefolgt von "Jahrhundertfrauen". Platz drei erreichte die deutsche Holocaust-Komödie "Die Blumen von gestern". Zu den beliebtesten Filmen gehören der deutsche Laiendarstellerfilm "Western", der Politthriller "Die Erfindung der Wahrheit", "Manchester By The Sea", "Moonlight" und der NEO-Western "Hell or High Water". Auch die Doku über die US-Drohnen-Kriege "National Bird" begeisterte die Zuschauer.

Mit Blick auf das Kinojahr 2018 sagt Stefan Eichardt: "Wir sind vor allem gespannt auf die Kinostarts von 'In den Gängen' mit Sandra Hüller, bekannt aus 'Toni Erdmann'. Und 'The Bookshop', dem neuen Film der katalanischen Filmregisseurin Isabel Coixet, der auf der Frankfurter Buchmesse den Preis für die beste internationale Literaturverfilmung erhielt."

Im Rahmen der Filmreihe "Wehrhafte Demokratie stärken – Ausgrenzung entgegentreten" zeigt das "Kino achteinhalb" im neuen Jahr zehn Filme. Los geht es am morgigen Donnerstag um 20 Uhr mit "Life on the Border – sieben kurdische Kinder aus Syrien und dem Irak erzählen ihre Geschichten".

Die Reihe spanischsprachiger Filme "CinEspanol" geht in ihr siebtes Jahr und startet am Montag, 22. Januar, mit "Der Nobelpreisträger".

"Nachdem die ersten drei Veranstaltungen jeweils ausverkauft waren und die Resonanz überwältigend war, zeigen wir am 20. Januar ein viertes und letztes Mal die theatrale Tolstoi-Lesung 'Ist das die Liebe?' in 'Kunst & Bühne'", verrät Eichardt.

In der zweiten Februarwoche steht der Gewinner des Europäischen Filmpreises "Loving Vincent" auf dem Programm. Am Dienstag, 13. Februar, kommt Regisseur Philipp Hartmann zu Besuch und bringt seine Doku "66 Kinos" mit. In der letzten Februarwoche läuft Fatih Akins Golden-Globe-Gewinner "Aus dem Nichts" mit Diane Kruger in der Hauptrolle. Am Dienstag, 27. Februar, spricht Regisseurin Irene von Alberti über ihren Spielfilm "Der lange Sommer der Theorie". Mehr Infos im Internet auf www.kino-achteinhalb.de

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