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Celle Stadt Es wird wieder heiß im Celler Land
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Es wird wieder heiß im Celler Land
18:00 05.06.2018
Bis zum Samstag erwärmt sich die trockene Kontinentalluft durch ungehinderte Sonneneinstrahlung auf bis zu 33 Grad. Nur die Nächte versprechen Abkühlung mit Tiefstwerten zwischen 13 und 16 Grad.  Quelle: Sebastian Gollnow
Celle

Bis zum Samstag erwärmt sich die eingeflossene trockene Kontinentalluft durch ungehinderte Sonneneinstrahlung auf bis zu 33 Grad. In den klaren Nächten wird die Wärme bei Tiefstwerten von 13 bis 16 Grad aber noch gut abziehen, sodass zumindest nach Sonnenuntergang das Schwitzen ein Ende findet.

Was ab Montag passiert, lässt sich nicht abschließend sagen. Entweder geht es trocken und heiß weiter, oder Gewitter mit Unwetterpotenzial und nachfolgender Abkühlung reduzieren die Höchstwerte nach Art einer schwachen Schafskälte zur Wochenmitte auf wechselhafte 20 bis 22 Grad. Nach dieser möglichen, aber auch kurzen Pause scheint der Sommer schon wieder mit seinen Muskeln spielen zu wollen. Ob es dann schwülwarm oder eher trocken weitergeht, bleibt abzuwarten. Doch es wird wohl weiterhin, mit sommerlichen Temperaturen zu rechnen sein.

Für die auf ergiebigen Regen hoffenden Landwirte gibt es weiter keine guten Nachrichten. Schauer und Gewitter werden wie üblich nur örtlich eng begrenzt die Dürre lindern, sodass die Bewässerung auf den Feldern wohl weitergehen muss.

Der Mai war in diesem Jahr ein Monat mit sommerlichen Temperaturen auf Juliniveau. Mit mittleren 16 bis 17,5 Grad, bis zu 15 Sommer- und drei bis vier heißen Tagen lieferte er Höchstmarken wie am Fließband. Und aller Voraussicht nach wird es mit den warmen Temperaturen auch im Juni weitergehen. Ob auch die offiziellen Sommermonate heiß bleiben, lässt sich noch nicht sagen.

Hinsichtlich der Mitteltemperatur konnte allenfalls der feuchtwarme Mai 1889 mit dem diesjährigen Mai mithalten (Lüneburg 16,8 Grad). In Kombination mit der verbreiteten Rekordtrockenheit sowie der zweithöchsten Sonnenscheindauer seit Messbeginn spielte der Wonnemonat regelrecht in einer eigenen Liga.

Heftige Gewitter mit eng begrenztem Starkregen und Hagel drangen in den letzten Maitagen von Süden bis zu uns vor, sorgten aber nur punktuell für Entspannung auf den trockenen Feldern. Celle erlebte am 29. und 30. Mai zwei Tage mit starkem Niederschlag (16 beziehungsweise 19 mm/qm), während beispielsweise Faßberg praktisch komplett leer ausging und weiterhin auf Regen warten muss.

Unter den Frühjahrsmonaten war der Mai eindeutig das Schwergewicht in Sachen Wärme. Während man im März bei teils winterlichen Temperaturen nur vom Frühling träumen konnte, explodierten danach die Temperaturen regelrecht. Das wirkte sich auch auf die Natur aus, was wiederum die Landwirte zu spüren bekamen, indem zum Beispiel die Frühjahrsaussaat sich aufgrund von Frost und Nässe verzögerte. Hinkte die Entwicklung der Vegetation somit bis Anfang April noch um zweieinhalb Wochen hinterher, blühten, wie wohl noch niemals zuvor, Ende Mai schon die Rosen. Durch die Extremwitterung im Mai schloss der Frühling in der Südheide deutlich zu warm und zu trocken ab.

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