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Celle Stadt Filmprojekt: Schüler werden zu Aliens
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Filmprojekt: Schüler werden zu Aliens
14:50 06.09.2018
Bei der Vorstellung des Filmprojekts "ZOOM" haben sich die Schüler gemeinsam mit ihren Lehrern in der Stadtbibliothek getroffen. Quelle: David Borghoff
Celle

Sie lassen sich den Genres Action, Fantasy und Science-Fiction zuordnen, sind mal schwarzweiß, mal in Farbe, handeln von Flüchen, geheimnisvollen Büchern und Mord – unterschiedlicher könnten die Kurzfilme, die im Rahmen des Filmprojektes „ZOOM“ entstanden sind, nicht sein. Gestern wurden sie in der Stadtbibliothek vorgestellt.

Am Anfang waren es bloß Ideen, nach mehrwöchiger Arbeit sind daraus neun spannende Kurzfilme entstanden. 39 Schüler haben Drehbücher geschrieben, Rollen verteilt, Szenen gedreht und letztendlich den Film geschnitten. Betreut wurde das Filmprojekt von Sigrid Lenz. Es ist schon Tradition, dass in jeder Jugendbuchwoche ein künstlerisches Projekt stattfindet. Dieses Jahr hatte Lenz die Idee, dass die Jugendlichen ihre Ideen filmisch umsetzen. „Sie kennen sich damit aus, mit dem Handy schnell etwas aufzunehmen, einen Kurzfilm zu drehen, ist aber ein längerer Prozess“, beschreibt sie eine der Herausforderungen, vor der die Schüler standen. Außerdem mussten die jungen Filmemacher ihre Teamfähigkeit unter Beweis stellen und die Technik geschickt einsetzen, um die anfängliche Idee in Bilder umzusetzen. „Ich bin erstaunt, was euch für Ideen eingefallen sind“, richtet Lenz sich direkt an die Schüler.

Pauline Körner von der Oberschule Lachendorf hatte vor dem Projekt noch keine Erfahrungen mit dem Filmdreh und gerade deshalb viel gelernt: „Ich weiß jetzt, worauf man achten muss und welche Perspektiven es gibt“. Gemeinsam mit sechs anderen Schülern hat sie am Film „Aliens in Not“ gearbeitet, feste Rollen im Team gab es dabei nicht. „Ich hatte eine kleine Nebenrolle. Insgesamt hat mir der Dreh total viel Spaß gemacht“, beschreibt sie ihre Erfahrungen. Durch das Projekt wurde ihr Interesse geweckt – die 16-Jährige würde gerne noch einen Film drehen.

Eine Besonderheit: Die Filme wurden nicht mit Videokameras, sondern mit Handys aufgenommen. Das kann zu ganz neuen Problemen führen. So hat es die Gruppe um Theodor Baudouin erlebt: „Bei uns ist der Handyakku ausgegangen und dann mussten wir ein anderes Handy mit schlechterer Kameraqualität nehmen“. Der Dreh ihres Films „Das geheimnisvolle Buch“ hat ganze zwei Stunden gedauert, die genaue Geschichte haben sie sich erst währenddessen überlegt. „Es war wie ein Puzzle, das sich zusammengefügt hat“, erklärt Elias Sauer den Prozess.

Die Schüler haben während der Dreharbeiten Zutritt zu Bereichen der Stadtbibliothek bekommen, die der Öffentlichkeit normalerweise nicht zugänglich sind. Während mehrere Gruppen auf dem Dachboden drehten, nutzten andere den Keller und im Babywickelraum wurde sogar eine Autopsie durchgeführt. Die Filme können noch bis morgen in der Stadtbibliothek und bis Ende nächster Woche im Bürgerbüro des Neuen Rathauses angeschaut werden.

Von Vanessa Fillis

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