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Celle Stadt Fließende Grenze zwischen Wirklichkeit und Traum
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Fließende Grenze zwischen Wirklichkeit und Traum
14:03 15.01.2018
Quelle: David Borghoff
Celle Stadt

Die Werke der Hermannsburger Künstlerin und des Celler Künstlers könnten gegensätzlicher nicht sein – und doch vereint sie vor allem eines: Die fließende Grenze zwischen der Wirklichkeit des Traums und jener des Wach-Seins, die in den gezeigten Bildern immer wieder aufs Neue zu verschmelzen scheint.

In Kleinerts tiefgründigen Porträts werde inneres Erleben sinnlich erfassbar, so Jürgen Paschke vom Autorenkreis Celle, der im Rahmen der Vernissage am vergangenen Samstag die Laudatio auf beide Künstler hielt. Und in der Tat haftet Kleinerts künstlerischer Darstellung von Gesichtern etwas beinahe Magisches an. „Gesichter faszinieren mich“, erzählt die Hermansburgerin. „Stehe ich in einer Kirche und betrachte die Heiligenbilder, dann erfasst mich ein Zauber. Bei einem Blick in diese Gesichter ist es oft, als würde die Zeit stillstehen – diese Ruhe, die einen dann überkommt, die möchte ich auch in meinen Bildern zum Ausdruck bringen.“ Das Gesicht als Zeuge des Lebens, als Bewahrer der ganzen Lebensgeschichte – so möchte Kleinert ihre Porträts verstanden wissen. „Auf technische Perfektion kommt es mir dabei gar nicht so sehr an“, sagt sie, „ich will in erster Linie Atmosphäre schaffen.“

Hans-Udo Strohmeyer dagegen nähert sich der Verschmelzung von Traum und Wirklichkeit auf abstrakte Art und Weise: „Mein Anliegen ist es, den Betrachter durch Farbe zu berühren“, erklärt der Künstler, der seit 2010 in Celle lebt, und in seiner aktuellen Schaffensperiode die Technik des Rakelns mit weicher Vermaltechnik zu ungemein ausdrucksstarken Bildern vereint. Es sind intensive Farben, mit denen Strohmeyer arbeitet – Farben, die fesseln und emotional ergreifen. Zerrissene Farbschichten auf der einen, sanfte Übergänge und Schattierungen auf der anderen Seite laden den Betrachter geradezu ein, Strohmeyers Bilder ganz individuell mit eigenem Erleben zu konfrontieren. „Dass meine Werke keine Titel tragen, ist eine bewusste Entscheidung“, sagt er. „Gebe ich einen Titel vor, sehen alle das Gleiche – so aber kann jeder etwas anderes hinein interpretieren.“

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