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Celle Stadt Von Albrecht Thaer bis zur Haesler-Siedlung
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Von Albrecht Thaer bis zur Haesler-Siedlung
17:19 29.04.2019
Von Jürgen Poestges
Florian Friedrich mit seinem Reiseführer an der Celler Stechbahn. Quelle: Oliver Knoblich
Celle

Florian Friedrich ist sehr zufrieden. „Das ist ein Buch, über das ich mich sehr freue.“ Der 45-Jährige Autor hat für den Lehmstedt Verlag das Buch „Celle an einem Tag – Ein Stadtrundgang“ geschrieben. „Ich wollte den Bogen schlagen von Albrecht Thaer, dem bekanntesten Sohn der Stadt, hin zu den Haesler-Siedlungen im Bauhaus-Stil. Und ich glaube, das ist mir sehr gut gelungen.“

Start beim Thear-Denkmal

So startet das 64-seitige Buch seinen Rundgang am Thaer-Denkmal auf dem Thaerplatz. Von dort geht es über Schlosspark und Schloss bis Brandplatz und Pfennigbrücke. Die Synagoge, die Siedlung Italienischer Garten, Garnisonkirche, die Kirche St. Ludwig bis zum Karstadt-Kaufhaus. Da gibt sich Friedrich selbstkritisch. „Wenn ich ehrlich bin, hatte ich Karstadt zunächst nicht auf dem Schirm. Aber der Verlag war der Meinung, das Gebäude gehört in das Buch hinein.“

Auch Karstadt-Gebäude dabei

Und so hat er, der sich in der Celler Stadtgeschichte so gut auskennt wie kaum ein anderer, noch einmal in die Recherche einsteigen. „Darüber hatte ich nun wirklich noch nichts in der Schublade.“ 1965 wurde das Gebäude, so wie es heute da steht, gebaut. Der Düsseldorfer Architekt Walter Brune hatte in dem Entwurf den Anspruch, sich mit in Beton nachgeahmter Fachwerkbauweise besser in das Stadtbild einzugliedern.

Ausflugstipps sind das Kloster Wienhausen und die Gedenkstätte Bergen-Belsen.

Zehn Wochen an Buch gearbeitet

Im November 2017 hat der Verlag bei Frieidrich angefragt. Im Mai 2018 gab er die Endversion ab. „Ich habe, wenn man es zusammenfasst, insgesamt zehn Wochen an dem Buch gearbeitet“, so der Autor. „Die Endkorrektur war erst im März 2019 mit Hinblick auf Aktualität.“

Das Buch ist mit Informationen gespickt. Oft auch mit interessanten Randbemerkungen, von denen die ein oder andere auch für alte Celler neu sein dürften. Dazu gibt es viel Fotos, die die Stimmung der Stadt sehr gut nachvollziehen. Im vorderen Klappendeckel ist eine kleine Chronik von Celle abgedruckt. Sie reicht von der ersten Erwähnung im Jahr 993 bis ins Jahr 2018, als auf einer Fläche von 175 Quadratkilometern rund 69.500 Einwohner lebten. Eine übersichtliche Karte als Stadtplan mit allen Anlaufstellen beschließt das Buch.

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