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Celle Stadt Gebiet Heese-Nord wird zunehmend unattraktiver
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Gebiet Heese-Nord wird zunehmend unattraktiver
15:01 13.06.2010
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Celle Stadt

Wenn alles klappt, kann sich im kommenden Jahr im Gebiet Heese-Nord so einiges tun. Optische Aufwertung und Attraktivitätssteigerung sind dabei die Stichworte, um städtebauliche Missstände in den Griff zu bekommen. Vor allem der Lauensteinplatz, der noch aus den 60er-Jahren stammt, hätte es, laut Meinung der städtischen Experten, bitter nötig, auf Vordermann gebracht werden.

Dafür muss es der Stadt Celle aber erst einmal gelingen, in das Städtebau-Förderprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ aufgenommen zu werden. Anfang 2010 wird entschieden, ob Celle mit ihm Boot sitzt. Erst dann kann gehandelt werden. Ziel ist es, zentrale Versorgungsbereiche in der Heese zu stärken und Ortsteilzentren wie den Heese- und Lauensteinplatz zu erhalten. Das Areal soll so eine langfristige Wertsteigerung erfahren.

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Das Team vom Fachdienst Stadtentwicklungsplanung hat sich intensiv mit einen Konzept auseinander gesetzt, das nach Absegnung des Rates der Stadt dem Land in Hannover vorgelegt wird. Das Ergebnis der vorbereitenden Untersuchung stellten der Fachdienstleiter Martin Tronnier und Mitarbeiterin Kerstin Bromberg am Dienstagabend dem Ortsrat Neustadt/Heese vor. Tronnier wies jedoch gleich darauf hin, auf dem Boden der Tatsachen zu bleiben. „Die Chancen, dass wir aufgenommen werden, stehen nicht super gut“, sagt er. „Wir haben das Problem, dass wir Hoffnungen wecken, die wir eventuell nicht erfüllen können.“

Der Lauensteinplatz habe enormes Verbesserungspotential. Seit Jahren seien dort Veränderungen geplant. Gefahrenquellen für Fußgänger und Radfahrer, fehlende Parkplätze und eine unzeitgemäße Gestaltung des Bereichs prägen den Lauensteinplatz. Durch die geringe Aufenthaltsqualität sind auch die angesiedelten Geschäfte bedroht. Ein Leerstand von öffentlichen Räumen könnte die Folge sein, sagt Tronnier.

„Ohne die Finanzspritze durch das Förderprogramm ist es an der Politik, Veränderungen in der Heese voranzubringen“, so der Experte.

Von Rebekka Schrimpf