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Celle Stadt Gelegenheiten zum Rodeln im Landkreis
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Gelegenheiten zum Rodeln im Landkreis
13:47 13.06.2010
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Celle Stadt

Wenn durch Schnee alle Gehwege und Straßen blockiert sind, wagen sich viele nicht mehr freiwillig aus dem Haus. Nicht so die junge Generation: Gerade Kinder und Jugendliche können das Winterwetter richtiggehend genießen, neben dem Bauen von Schneemännern und Schneeballschlachten ist das Schlittenfahren beliebtes Hobby. Doch wo im flachen Celler Land finden sie die Erhebungen, die eine gute Abfahrt ermöglichen?

Einige Gemeinden haben für die „Wintersportler“ eigene Rodelberge aufschütten lassen. In anderen Teilen des Landkreises müssen Rodler auf eigene Faust geeignete Strecken suchen. Doch auch hier haben sich einige Strecken bereits bezahlt gemacht:

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●Celle: Wenig risikoscheue Schlittenfahrer nutzen in der Celler Innenstadt gerne den Platz am Celler Schloss. Die Strecken, die den Schlossberg herunterführen, enden allerdings zwangsläufig am Schlossgraben, hineinfallen will bei diesem Wetter sicher niemand. Die richtige Bremstechnik ist in diesem Fall angesagt.

Eine weitere gute Rodelpiste bietet in Celle außerdem die Düne an der Nienburger Straße, die mit Begeisterung genutzt wird. Auch am Groß Hehlener Tenniscenter tummeln sich die Schlittenfahrer.

●Hermannsburg: Ebenfalls großer Beliebtheit erfreut sich vor allem das Hermannsburger Tiefental. Rodelfreunde sollten sich jedoch der Tatsache bewusst sein, dass das Naturschutzgebiet im Naturpark Südheide eigentlich gar nicht für Rodler freigegeben ist.

„Wie in jedem Naturschutzgebiet ist auch hier das Verlassen der Wege generell verboten“, sagt Andreas Thiess vom Amt für Umwelt und ländlichen Raum des Landkreises Celle. Die Rodler würden zurzeit im Tiefental geduldet, erlaubt sei die Abfahrt dort aber eben eigentlich nicht. So sollten sich Hermannsburger lieber nach alternativen Strecken in der Umgebung umsehen.

●Hambühren: In Hambühren gestaltet sich die Suche nach einer Abfahrt doch wesentlich leichter: Die große Sanddüne beim Schützenhaus ist seit jeher ein beliebtes Ziel zum Rodeln und bietet gute Abfahrten für Schlittenfreunde.

●Faßberg: In der Hasenheide beim Kinderspielplatz liegt in Faßberg einer der Rodelberge im Landkreis, die nur auf das Schneewetter gewartet haben.

●Lachendorf: Am Lachtestadion befindet sich ebenfalls ein eigens aufgeschütteter Rodelberg, etwas weiter in Eldingen können Schlittenbesitzer ebenfalls einen solchen Rodelberg finden.

●Unterlüß: Direkt in der Ortsmitte hinter der Schule thront hier ein Rodelberg, in Unterlüß ebenfalls genutzt werden kann der „Friedhofsberg“.

●Lohheide: Hier können die Schlitten im Meißenwinkel getestet werden.

●Wathlingen: Im Wathlinger Gewerbegebiet Nord befindet sich ebenfalls ein Rodelberg. Der Kaliberg eignet sich zum Schlitten fahren leider nicht – das Salz verhindert dauerhaftes Liegenbleiben von Schnee.

●Flotwedel: Sehr beliebt sind dafür in Flotwedel auch die Sandlinger Berge sowie der Deauville-Platz beim Kindergarten in Eicklingen. Von Oppershausen aus lassen sich auch die Osterloher Alpen unweit der Aller erreichen.

●Wietze: Wietze hat zwar keinen Rodelberg, dafür aber schöne Waldstrecken über den Trimmpfad an der Fuhrberger Straße.

Der Ölberg dagegen ist für Rodeltouren eher nicht zu empfehlen – bei der starken Steigung können auch erfahrene Rodler ihr Fahrzeug nur schwer steuern, die Fahrt in umgebene Zäune könnte hier schmerzhaft werden.

●Winsen: Ähnlich verhält es sich bei der Abfahrt am Winser Museumshof. Bei einer geringeren Steigung als in Wietze endet die Fahrt auch hier am Zaun. Eine etwas freiere Abfahrt ist dagegen am Sommersberg nahe der Verlängerung der Wolthäuser Straße möglich. Gut Rodeln lässt sich auch rechter Hand der Meißendorfer Straße hinter dem Ortsausgang Winsens.

Von Wiebke Quader