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Celle Stadt Referendare bekommen Abschlusszeugnis
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Referendare bekommen Abschlusszeugnis
18:09 19.01.2020
Die Referendare freuen sich über ihr bestandenes Abschlussexamen. Quelle: Vanessa Fillis
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Celle

„Da ist er, der Tag. Wochen darauf hingearbeitet. Aufgebaut, vorbereitet, viel Schokolade gegessen, verzweifelt überlegt, alles bereits erarbeitete zu verwerfen, hunderte Seiten Entwürfe ausgedruckt, nebenbei Bewerbungsgespräche erledigt und natürlich die Kaffeetafel hergerichtet. Nun wird es gelingen, weniger gelingen oder es wird eine Katastrophe“, blickt Nadine Schott auf die letzte und entscheidende Prüfung ihrer Ausbildung zurück. Ohne zu viel vorwegzunehmen: Es ist alles gut ausgegangen. Am Freitag haben die angehenden Gymnasiallehrer in feierlichem Rahmen im Kreistagssaal ihre Abschlusszeugnisse verliehen bekommen. Die Zeit als Referendare ist für sie nun vorbei. 18 Monate harter Arbeit liegen hinter ihnen.

"Schüler identifizieren sich mit der Haltung von Lehrern"

Seminarleiterin Angelika Spanholz fordert die Absolventen des Studienseminars für das Lehramt am Gymnasium nun auf, sich ihrer Verantwortung, die sie für die Bildung junger Menschen haben, und ihrer zugleich prägenden Wirkung bewusst zu sein: „Schüler identifizieren sich mit der Haltung von Lehrern und mit dem, was sie ihnen vorleben.“ Ebenso hebt Spanholz hervor, dass mit der bestandenen Staatsprüfung nicht alles Lernen vorbei sei. Vielmehr beschreibt sie das Hineinwachsen in die Rolle einer Lehrkraft als einen Prozess verbunden mit viel Arbeit und kritischer Selbstreflexion.

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Marina Höfelmeier erhält Bestnote 1,0

Marina Höfelmeier gehört zu den angehenden Lehrern, die in den vergangenen Monaten mit den besten Ausgangskompetenzen für den kommenden Schulalltag ausgestattet wurden. Mit der Note 1,0 kann sie zudem das beste Examen vorweisen. Inspiriert zu diesem Berufsweg haben sie ihre eigenen Lehrer in der Schulzeit. „Ich wollte meine Interessen weiter an die Schüler vermitteln“, erzählt die Biologie- und Chemie-Lehrerin. Ähnliche Beweggründe hatte auch Marie Danz, die mit einer 1,1 ebenfalls ein sehr gutes Ergebnis vorweisen kann. Sie blickt positiv auf die vergangenen Monate zurück: „Auch wenn es anstrengend war, haben wir Referendare super zusammengearbeitet.“ Im Gegensatz zu Höfelmeier, die es nach Varel zieht, bleibt die gebürtige Cellerin auch nach dem Referendariat in ihrer Heimatstadt.

Von Vanessa Fillis

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