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Celle Stadt Keime im Trinkwasser: Entwarnung in Osterloh
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Keime im Trinkwasser: Entwarnung in Osterloh
12:13 29.11.2019
Von Gunther Meinrenken
In Osterloh müssen die Bewohner das Wasser vor dem Trinken nicht mehr abkochen. Quelle: Patrick Pleul
Celle

Die Bewohner Osterlohs müssen ihr Trinkwasser nicht mehr abkochen. Nachdem Anfang Oktober bereits zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres eine Belastung mit coliformen Keimen festgestellt worden war und zusätzlich der Grenzwert bei Enterokokken überschritten wurde, traten für die 110 betroffenen Haushalte besondere Auflagen in Kraft, um die Gesundheit der Bewohner nicht zu gefährden. Jetzt haben die Stadtwerke Celle und das Gesundheitsamt Celle Entwarnung hinsichtlich der Keimbelastung im Trinkwassernetz in der Ortslage Osterloh gegeben.

Abkochanordnung aufgehoben

„Mit einer sehr umfassenden Serie von Netzbeprobungen in allen Stichleitungen des kompletten Ortsnetzes konnte die Keimfreiheit des Trinkwassernetzes nachgewiesen werden. Die Abkochanordnung wurde am 22. November aufgehoben und alle betroffenen Kunden wurden informiert“, erläutert Thomas Edathy, Geschäftsführer der Stadtwerke Celle.

Ursache noch unklar

Damit ist der Fall für die Stadtwerke aber noch nicht erledigt. „Das ist sehr erfreulich, die Ursachenermittlung ist für uns damit aber noch nicht abgeschlossen", so Edathy weiter. „Wir werden weiterhin das Ortsnetz im verkürzten Turnus beproben und überwachen und darüber hinaus werden wir alle betroffenen Hausanschlüsse überprüfen.“

Verdacht: Unsachgemäße Installationen

Im Klartext heißt das: Die Stadtwerke werden bei jedem Gebäude genau hinschauen und prüfen, ob in den Häusern "unsachgemäße Installationen" vorgenommen worden sind. Der Verdacht: Möglicherweise sind die Probleme mit dem Trinkwasser dadurch verursacht worden, dass Waschbecken, Toiletten oder Badewannen nicht korrekt eingebaut wurden, so dass das Wasser mit zu viel Druck wieder ins Kanalnetz zurückgedrückt wird. "Sollten wir so etwas feststellen, muss das selbstverständlich geändert werden", so Edathy.

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