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Celle Stadt Große Vielfalt: Töpfermarkt feiert Premiere
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Große Vielfalt: Töpfermarkt feiert Premiere
20:43 02.09.2018
Quelle: Kirsten Glatzer
Celle

„Vor knapp einem Jahr gab es im Fernsehen einen Beitrag über Celle. Der hat mir so gut gefallen, dass ich hergekommen bin, um mir die Stadt anzuschauen. Als ich dann das Schloss mit dem schönen Platz davor sah, war mir klar, dass hier ein Töpfermarkt stattfinden muss“, erzählt Klaus Lindner, wie die Idee zum 1. Celler Töpfermarkt geboren wurde. Am Wochenende lockte so neben dem Verkaufsoffenen Sonntag auch der Töpfermarkt zahlreiche Celler in die Innenstadt.

Seitens der Stadt rannte Lindner damals mit seinem Ansinnen offene Türen ein. „Die Unterstützung durch die Celler Wirtschaftsförderung war super. Das hab ich in dieser Form noch nicht erlebt – und ich hab schon so einige Töpfermärkte organisiert“, so Lindner. Er selbst war in Celle mit Raku-Keramiken vertreten.

Dieser speziellen, in Japan entwickelten Brenntechnik hat sich auch Regina Chinow mit ihren „Rakuritäten“ verschrieben. Jutta Kleins Gebrauchskeramiken hingegen waren mit verschiedenen Mustern aus Engobe, einer dünnflüssigen Ton­-Mineralmasse, versehen. Das Ergebnis sind untereinander kombinierbare, aber dennoch individuelle Stücke. Die Künst­lerin Klein wurde in Celle geboren und lebte hier bis zu ihrem dritten Lebensjahr: „Ich hab mich sofort beworben, als ich von dem bevorstehenden Töpfermarkt hörte. Es ist schön, mal wieder hier zu sein und es herrscht eine einzigartige Atmosphäre auf dem Markt.“

Insgesamt 24 Aussteller präsentierten vor der Kulisse des leider immer noch verhüllten Schlosses ihre Produkte, bei denen von Garten- und Wohn­accessoires über Gebrauchskeramiken bis hin zu künstleri­schen Unikaten alles vertreten war. Ob Andrea Bielicki-Helms mit ihrer „nackten“ Keramik, bei der ineinander verschlungene Leiber zu Mustern werden, oder Stephanie Scheler mit ihrer sowohl durch die Farbgebung als auch durch das geringe Gewicht „leichten“ Keramik“ – so abwechslungsreich wie das Angebot war auch die Herkunft der Töpfer. Fast jedes Bundesland war vertreten, hinzu kamen noch Keramiker aus der Ukraine, Tschechien und Ungarn.

Diese Vielfalt war es, die auch den beiden Besucherinnen Madison Burns und Anne Rathje besonders gut gefiel. Die Freundinnen haben nicht nur denselben Arbeitgeber, sondern auch den gleichen Geschmack. Doch die von ihnen ausgewählten Tassen sahen nur auf den ersten Blick identisch aus. „Das Schöne an solchen handgemachten Keramiken ist ja, dass jede ein Einzelstück ist“, freuten sich die beiden über ihre neu erworbenen Schätze. (gla)

Von Kirsten Glatzer

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