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Celle Stadt Nachfrage nach Immobilien ungebrochen
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Nachfrage nach Immobilien ungebrochen
19:10 14.03.2019
Von Oliver Gatz
Das Neubaugebiet "Nördlich Auf dem Kampe" in Hambühren. Quelle: Christian Link
Celle

Niedrige Zinsen und die anhaltend hohe Nachfrage nach Häusern und Wohnungen haben die Immobilienpreise im Landkreis Celle im vergangenen Jahr weiter in die Höhe getrieben. "Wir hatten 2018 vier Prozent mehr Kaufverträge bei einem Geldumsatz von 411 Millionen Euro – ein Plus von zwei Prozent", erläuterte am Donnerstag Volker Stegelmann, Vorsitzender des Gutachterausschusses für Grundstückswerte der Regionaldirektion Braunschweig-Wolfsburg des Landesamtes für Geoinformation und Landvermessung. "An den Zahlen sieht man, wie viel derzeit auf dem Immobilienmarkt umgesetzt wird."

Unbebaute Grundstücke: Nach Angaben des Gutachterausschusses ergibt sich für den Landkreis ein durchschnittlicher Preis von 69 Euro pro Quadratmeter inklusive Erschließungskosten bei einer mittleren Grundstücksgröße von 786 Quadratmetern. Die regionalen Werte unterscheiden sich dabei stark: Der Grundstücksmarktbericht weist für die Stadt Bergen durchschnittlich 32 Euro pro Quadratmeter aus (2017: 29), für die Gemeinde Faßberg 40 Euro (36), für die Samtgemeinde Flotwedel 70 Euro (62), für die Gemeinde Hambühren 88 Euro (65), für die Samtgemeinde Lachendorf 40 Euro (77), für die Gemeinde Südheide 50 Euro (50), für die Samtgemeinde Wathlingen 122 Euro (120), für die Gemeinde Wietze 53 Euro (52) und für die Gemeinde Winsen 40 Euro (51).

Große regionale Unterschiede

In den Kernorten liegen die Preise zum Teil deutlich höher. "Als Boomtown" sieht Jörg Brüggemann, Leiter der Celler Geschäftsstelle des Gutachterausschusses, weiterhin die Samtgemeinde Wathlingen. In Nienhagen etwa liegen die durchschnittlichen Baulandpreise höher als in der Stadt Celle. "Die Nähe zu Hannover spielt dabei eine bedeutende Rolle", erläuterte Stegelmann.

Bebaute Grundstücke: Für freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser im Landkreis Celle mussten Immobilienkäufer im vergangenen Jahr je nach Alter der Gebäude Preise zwischen 147.000 und 257.000 Euro zahlen. Der mittlere Kaufpreis legte von 170.000 auf 180.000 Euro zu. Ein leichtes Plus gab es beim Wohnflächenpreis. Der Quadratmeter kostete im Schnitt 1333 Euro (2017: 1250).

Reihenhäuser werden billiger

Bei Reihenhäusern und Doppelhaushälften fiel hingegen der durchschnittliche Kaufpreis von 137.000 auf 130.000 Euro. Je nach Alter der Immobilie mussten im Schnitt zwischen 80.000 und 150.000 Euro bezahlt werden.

Eigentumswohnungen: Weniger gefragt sind im Landkreis Celle Eigentumswohnungen. Sie haben mit nur zwölf Prozent einen geringen Anteil am Grundstücksmarkt. Der Kauf einer Neubauwohnung ist deutlich teurer geworden. Im Schnitt stiegen die Preise von 197.000 auf 243.000 Euro. Für ältere Eigentumswohnungen (Baujahr 1950 bis 1977) mussten Käufer hingegen nur im Schnitt 46.000 Euro zahlen (Vorjahr 40.000).

Ackerland: Kreisweit sind die Preise für Ackerland im Vergleich zu 2017 weiter gestiegen. Der Quadratmeterpreis betrug im vergangenen Jahr im Schnitt 3 Euro (Vorjahr: 2,78) bei einer mittleren Flächengröße von 2,4 Hektar (Vorjahr: 3,0). "Es ist am Markt fast nichts mehr da", sagte Brüggemann. Auch die Preise für Grünland zogen an. Der mittlere Quadratmeterpreis betrug 1,50 Euro (1,45).

Sabine Seifert aus Celle lebt auf kleinem Fuß. Sie gibt Tipps, wie man beim Einkauf und im Haushalt mit möglichst wenig auskommt.

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