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Celle Stadt Gut ausgerüstet dem Herbst entgegen
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Gut ausgerüstet dem Herbst entgegen
15:30 13.06.2010
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Celle Stadt

Wenn es losgeht auf die große Radwanderung im Herbst, sollte sich der Fahrer die Mühe machen, Tour und Ausrüstung so zu planen, dass er unterwegs keine unangenehmen Überraschungen zu erwarten hat. „Einfach auf das Rad steigen und auf gut Glück losfahren, kann ich niemandem raten. Denn beispielsweise eine Tagestour auf dem Fahrrad bedarf schon einer gewissen Vorbereitung. Das fängt schon beim Festlegen der Route an. Je nachdem wer mitfährt ist bei Erwachsenen eine Strecke mit einer Länge zwischen 40 und 70 Kilometern realistisch. Ungeübten Fahrern würde ich raten, erst einmal langsam mit einer Halbtagestour zu starten. Schließlich soll die Freude im Mittelpunkt stehen und keiner sollte sich auf den letzten Kilometern quälen müssen“, so Ingrid Dollinger Vorsitzende vom Kreisverband des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs (ADFC) Celle.

Sind Kinder dabei, sollte die Strecke nochmal deutlich verkürzt werden. Auch wichtig: Reichlich Pausen für die Kleinen einplanen, idealerweise auf einem Spielplatz oder einer großen Wiese, damit sich die Kinder in den Pausen austoben können. So macht die Tour dann auch Mama und Papa Spaß, die sich nicht über meckernde und überforderte Mitfahrer ärgern müssen, sondern zusammen mit ihren Kindern einen herrlichen Tag in der Natur erleben können.

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Neben einer gut geplanten Tour ist außerdem ein gut ausgestattetes Fahrrad ausschlaggebend für den Erfolg des Unterfangens. Vor dem Start sollte der Fahrer auf jeden Fall einen kleinen Basischeck durchführen, damit das Rad unterwegs auch nicht vor seinem Fahrer schlapp macht. „Geprüft werden sollte beispielsweise der Luftdruck des Reifens. Bei einem durchschnittlich großen Reifen von 28 Zoll, sollte er etwa vier Bar betragen. Dann sollte der Fahrer vor dem Start kontrollieren, ob die Lichtanlage funktioniert und die Bremsbeläge ok sind. Nur wenn das alles stimmt, kann die Tour starten", erklärt Rüdiger Scheinig von dem Fahrradladen Fahrrad Brandt in Celle.

Wenn alle Basics soweit funktionieren, stellt sich noch die Frage: Was muss mit auf die Tour? Ganz klar, ein vollständiges Reparatur-Set für Reifenpannen unterwegs sollte auf keinen Fall fehlen. Außerdem hilfreich ist eine wasserdichte Fahrradtasche, in der alles gut geschützt untergebracht werden kann.

Wem auf dem Rad sein Handtäschchen fehlt, der ist mit einer Lenkertasche gut beraten, in der Geld, Telefon und Schlüssel gut untergebracht werden können. „Kein muss, aber schön zu haben ist ein am Rad angebrachter Kilometerzähler. Gerade auf längeren Strecken kann es die Motivation des sportlich orientierten Fahrers deutlich steigern", meint Scheinig.

„Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Wer seine Radtour wirklich genießen möchte, der sollte vorher sein Rad kontrollieren und unterwegs für alle Eventualitäten gewappnet sein„, Rüdiger Scheinig von Fahrrad Brandt rät, was in die Satteltasche gehört. Foto: Jakubik

Radeln ohne böse Überraschung

Von Janine Jakubik