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Celle Stadt Hehlentor-Tour findet ein Ende
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Hehlentor-Tour findet ein Ende
19:31 14.06.2018
Von Audrey-Lynn Struck
Hehlentor-Tour findet ein Ende Quelle: David Borghoff
Celle Stadt

Es ist das Highlight der Vierten Klasse und der Abschluss der gesamten Grundschulzeit: Die Hehlentor-Tour. Vier Tage lang legten an die 88 Schüler begleitet von Lehrern und Eltern eine Strecke von insgesamt 150 Kilometern zurück.

"Das ist für die Schüler der Abschluss der Grundschulzeit und auch in gewisser Weise meine eigene Verabschiedung von den Viertklässlern", sagt Schulleiter Detlef Soetbeer, der wie immer bei der Fahrt ganz vorne auf seinem Fahrrad mit dabei war. Vor 14 Jahren hatte er einst wegen des Tour-de-France-Hypes eine eigene Hehlentor-Tour ins Leben gerufen. "Gerade der große Empfang am Ende der Radtour, wenn alle Kinder den Vierklässlern zujubelnd, ist sehr bewegend. So ein Event schweißt zusammen", so Soetbeer.

Eigentlich sollten die Kinder auf ihrer Fahrt den ganzen Landkreis umrunden und jede Nacht irgendwo anders übernachten. "Das ließ sich aber nicht organisieren weshalb wir uns dann für das Konzept einer Etappen-Tour entschieden haben", sagt der Schulleiter. An vier Tagen geht es quer durch den Landkreis nach Winsen, Hohne, Müden und wieder zurück. Dabei gehören die Schwimmbadbesuche ebenso zu dem Programm wie eine Übernachtung in der Jugendherberge Müden am vorletzten Abend.

"Ich fand das Abschlussfest am besten. Wir haben gegrillt und viel an der Örtze gespielt", erzählt die neunjährige Jonna. Auch die Fahrt von Rebberlah über den Zitronenberg zur Fuhrmann-Schänke gehörte bei vielen Schülern zu einem der Highlights der Hehlentor-Tour. Dem Viertklässler Colja hat vor allem das Baden gefallen. Obwohl das Wasser zum Teil eiskalt war, ließ es sich der zehnjährige nicht nehmen zu schwimmen. "Der Badesee war cool. Da habe ich dann auch vom Steg eine Arschbombe ins Wasser gemacht."

Seiner guten Freundin Lotte eigentlich alles gefallen. "Nur das Übernachten im Zelt war etwas kalt", erzählt sie. Auch die Pausen fand sie manchmal zu lang. Nur am Mittwoch als die Schüler an die 50 Kilometer bewältigen mussten, hatte die neunjährige Lotte an der Pausenzeit wenig zu beklagen. "Das Treten war auch einfach sehr anstrengend. Ich bin noch nie eine so lange Strecke gefahren", sagt Luisa, die auch ganz begeistert von den verschiedenen Schwimmbädern war. "Das war ein guter Abschluss der Schulzeit." (als)

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