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Celle Stadt 6000 Euro kommen für Kenia-Projekte zusammen
Celle Aus der Stadt Celle Stadt 6000 Euro kommen für Kenia-Projekte zusammen
16:44 13.09.2019
Martin Knipper und Antje Genzel, die beiden Initiatoren des „Afrika-Tags“ am HBG, freuen sich über den Erlös für die Kenia-Projekte. Quelle: David Borghoff
Celle

Zum Abschluss der Schuljubiläumswoche des Hermann-Billung-Gymnasiums fand heute der Afrika-Tag statt. Die Schüler wurden in verschiedene Gruppen eingeteilt. Diese haben unterschiedliche Länder Afrikas präsentiert, wie Südafrika, Angola oder Nigeria. Des Weiteren gab es diverse Vorträge, zum Beispiel über die Korruption in Ghana.

Mit dem Puzzle konnten die Besucher ihr geographisches Wissen testen Quelle: David Borghoff

Besucher konnten viel über afrikanische Länder lernen

In den Klassenräumen konnten die Besucher viel über die einzelnen Länder lernen oder sich kurze Filme darüber anschauen. In dem Raum der Seychellen-Gruppe gab es typische Landesspezialitäten zum Probieren, wie den Mango-Zwiebel-Salat. Die beheimateten Tiere wurden durch Kuscheltiere dargestellt. So erkannten die Besucher sofort, dass dort Biber und Zebras leben. Schülerin Marie erklärt: „Es hat viel Spaß gemacht, alles vorzubereiten.“

Kinderspiele aus Algerien

Die Kinder zeigten auch Spiele aus Algerien. Kinder aus ärmlichen Verhältnissen haben kein Geld für Spielzeuge. Sie malen einen Kreis auf den Boden, legen Steine rein und versuchen, diese mit anderen Steinen aus dem Kreis zu schießen.

Die Schüler Johann Späth und Luca Hübner probieren Kinderspiele aus Algerien aus Quelle: David Borghoff

"Kenia-Projekt" unterstützt Kinder

Das Ziel des Tages war es, Geld für das „Kenia-Projekt“ zu sammeln. Schüler und Lehrer des Hermann-Billung-Gymnasiums und der Oberschule Celle I engagieren sich gemeinsam für Schulkinder in Kenia. In diesem Land müssen Kinder für ihre Bildung bezahlen. Das können sich dort viele Familien nicht leisten. Durch das Projekt bekommen sie finanzielle Unterstützung und können zur Schule gehen.

Das ist noch wahre Handwerkskunst:Schalen und Vasen aus Afrika fanden im HBG guten Absatz. Quelle: David Borghoff

Besucher konnten selbst Perlenschmuck herstellen

Um möglichst viel Geld zu sammeln, haben sich die Schüler viel Mühe gegeben. Im Vorfeld malten sie im Unterricht Bilder für den Verkauf. Darauf zu sehen sind Tiere aus Afrika, wie Elefanten. Außerdem konnten die Besucher Masken basteln oder ihren eigenen Perlenschmuck herstellen.

Initiatoren Genzel und Knipper fliegen regelmäßig nach Kenia

Die Initiatoren des Projektes, Antje Genzel und Martin Knipper, fliegen regelmäßig nach Kenia, um die Schüler vor Ort zu besuchen. Von ihren Reisen bringen sie geschnitzte Figuren mit, die sie im Rahmen von Basaren oder Schulveranstaltungen verkaufen. Eine weitere Unterstützung ist die Teilnahme an Kirchentagen und private Spenden.

Beim Afrika-Tag konnten Besucher viele handwerkliche Kunstwerke erwerben Quelle: David Borghoff

Rund 6000 Euro eingenommen

Am Ende des Afrika-Tages wurden rund 6000 Euro eingenommen. Dieses Geld kommt ohne Abzüge den Kindern in Afrika zu. Das Ehepaar Christiane und Martin Abenhausen, das sich auch für das Projekt engagiert, übergab Genzel und Knipper den Scheck.

„Wir hoffen, dass das gesammelte Geld nicht nur für die Schulbildung reicht, sondern den Kindern auch eine berufliche Ausbildung ermöglicht. Dann wäre ihre Zukunft abgesichert“, so Martin Knipper. (bek)

Von Lisa Behnken

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