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Celle Stadt Hinreißende Hommage an „Billie, Edith und Marlene“ in Celles Kunst & Bühne
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Hinreißende Hommage an „Billie, Edith und Marlene“ in Celles Kunst & Bühne
22:35 28.01.2018
Quelle: David Borghoff
Celle Stadt

In Anekdoten und Zitaten erzählte Wollmann von Leben, Liebe und Leid dieser drei Ausnahmekünstlerinnen – mal heiter und spritzig, mal nachdenklich und melancholisch. Dazwischen immer wieder ausgewählte Lieder von Holiday, Piaf und Dietrich: „On the Sunny Side of the Street“ etwa, dem Eingangssong des Abends, mit dem es der aus Amberg stammenden Sängerin und Schauspielerin gleich zu Beginn gelang, den musikalischen Funken überspringen zu lassen.

„Don‘t Explain“, „The Man I Love“ „Padam, Padam“, „La vie en rose“, „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“ oder der Klassiker „Ich weiß nicht, zu wem ich gehöre“, dessen nonchalante Darbietung das Publikum gar zu „Bravo!“-Rufen hinriss: Wollmann überzeugte mit stimmlichem Können und gesanglicher Vielfalt. Mühelos schlug sie den Bogen von „Lady Day“ über den „Spatz von Paris“ bis hin zum „Blauen Engel“, interpretierte die Verletzlichkeit Holidays ebenso gekonnt wie den Lebenshunger einer Edith Piaf oder das Ungezähmte der Dietrich.

Vollendet war auch das Zusammenspiel mit Pianistin Béatrice Kahl, die einfühlsam stets die richtigen Akkorde unter Wollmanns Darbietungen zu setzen wusste. Charmant spielten sich die beiden Künstlerinnen die Bälle zu, bis hin zum grandiosen Finale. „Non, je ne regrette rien“ – nein, wer an diesem Abend die musikalische Hommage an „Billie, Edith und Marlene“ miterleben durfte, für den gab es nichts zu bedauern. Ein stimmiger Auftritt des Duos Wollmann/Kahl, der Lust macht auf den nächsten Liederabend.

Von Christina Matthies

Eigentlich ist sie so selbstbewusst und so präsent, dass es einer Aufwärmphase vor ihrem Auftritt in Celles Kunst & Bühne gar nicht bedarf. Janice Harrington schickte dennoch zunächst Dima Mondello samt Saxophon und seine neue Band auf die Bühne, um das Publikum in Stimmung zu bringen. Danach wurde die Jazz- und Gospeldiva begeistert begrüßt – mit 75 Jahren und einer bedeutenden Karriere darf man auf sich warten lassen.

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