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Hospiz Celle berät ab November: Das Lebensende in den Blick nehmen

15:33 16.10.2020
Von Andreas Babel
Wie gestaltet man seine allerletzte Lebensphase, wie geht man mit Sterbenden um? Quelle: cz
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Celle

Das ambulante und stationäre Hospiz Celle bietet ab November die Veranstaltungsreihe „Zu guter Letzt“ an. Sie wendet sich an alle, die sich näher mit dem Thema Tod und Sterben und der Gestaltung der letzten Lebensphase auseinandersetzen möchten.

Überwiegend als Workshop angelegt

Die überwiegend als Workshop angelegten Veranstaltungen beschäftigen sich mit praktischen Aspekten im Umgang mit schwerstkranken, sterbenden Menschen, aber auch mit der nötigen Selbstfürsorge für Diejenigen, die begleiten. Wie man mit Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und testamentarischen Möglichkeiten selbstbestimmt, eigenverantwortlich und rechtzeitig Vorsorge für sich selbst treffen kann, darüber wird Rechtsanwalt und Notar Andreas Schulze aus Lachendorf in einem Referat Ende März berichten.

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Berührungsängste sollen abgebaut werden

„Zu guter Letzt ist eines klar: jeder Mensch wird sterben. Wann, das wissen wir nicht, wie und wo können wir aber häufig mitgestalten“, sagt Inga Janßen, die Leiterin des ambulanten und stationären Hospizes: „Die Auseinandersetzung mit dem eigenen Tod, aber auch mit dem Sterben eines uns nahestehenden Menschen eröffnet viele Fragen und birgt manche Unsicherheiten. Unsere Veranstaltungsreihe möchte hier Berührungsängste abbauen und mit Beispielen aus der Praxis aufzeigen, wie die Zeit des letzten Weges eines nahestehenden Menschen begleitet werden kann. Gleichzeitig möchten wir aber auch vermitteln, was der Begleitende für sich selbst Dienliches tun kann.“

Jede Veranstaltung ist einzeln zu besuchen

Die Veranstaltungen bauen nicht aufeinander auf. Sie können je nach persönlichem Bedarf besucht werden. Die Teilnahme ist kostenfrei. Da die Plätze im Seminarraum des Hospiz-Hauses, Glockenheide 79 begrenzt sind, wird für jeden Workshop um Anmeldung gebeten. Alle Veranstaltungen sind barrierefrei zugänglich.

Die Veranstaltungen im Einzelnen

Samstag, 7. November, 10 bis 12 Uhr: Der Workshop „Berühren und Versorgen“ vermittelt Anregungen, wie das Wohlbefinden und die Zufriedenheit schwerstkranker, sterbender Menschen verbessert werden kann.

Samstag, 16. Januar, 10 bis 12 Uhr: Aufgezeigt werden soll die Ebene der Symbolsprache Sterbender. Es wird vermittelt, wie bedeutsam die eigene Wahrnehmung und das Zuhören ist und wie Gespräche mit Sterbenden leichter gestaltet werden können.

Mittwoch, 24. März, 18 bis 20 Uhr: Rechtsanwalt und Notar Andreas Schulze stellt rechtliche Möglichkeiten mit einem kurzen Abriss der testamentarischen Erbeinsetzung dar.

Samstag, 24. April, von 10 bis 12 Uhr im ambulanten Hospiz an der Guizettistraße 3: Die Selbstfürsorge nicht vergessen!“

Anmeldungen erforderlich

Anmeldungen unter Telefon (05141) 2199007 oder per E-Mail an ambulant@hospiz-celle.de; Anmeldefrist endet jeweils 14 Tage vor Veranstaltungstermin.

Andreas Babel 16.10.2020
Gunther Meinrenken 16.10.2020