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Celle Stadt Imagegewinn und praktische Tipps
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Imagegewinn und praktische Tipps
16:19 22.10.2018
Von Gunther Meinrenken
Kostümstadtführungen gehören zu den Pluspunkten des Celle-Tourismus. Die Residenzstadt glänzt aber neben dem Welfen-Schloss noch mit der Fachwerk-Innenstadt und den Bauhaus-Gebäuden von Otto Haesler. Quelle: Christian Link
Celle

Viele Hotelübernachtungen, Imagegewinn für Celle und Anregungen für die Arbeit der Celle Tourismus & Marketing GmbH – das Niedersachsencamp der Städtekooperation "aboutcities" hat sich gleich in mehrfacher Hinsicht für Celle gelohnt. Vom vergangenen Donnerstag bis Samstag erkundeten die 110 Teilnehmer des Treffens, vom Blogger bis zum Kulturvertreter, die Residenzstadt und machten sich Gedanken über die Zukunft des Städtetourismus. CTM-Geschäftsführer Klaus Lohmann zog gestern Bilanz: "Wir haben ein durchweg positives Echo erhalten."

"Die Teilnehmer waren überrascht, was Celle zu bieten hat. Vom Schloss über die Haesler-Siedlung Italienischer Garten bis zum Fachwerk in der Altstadt", sagte Lohmann. Gleichzeitig hätten viele die Lebendigkeit Celles spannend gefunden.

Die Besucher des Niedersachsencamps haben sich am Freitag und Samstag in offener "Barcampatmospähre" über Aspekte des Städtetourismus ausgetauscht. In vier Gruppen ging es dabei um Themen, die die Teilnehmer selbst festgelegt haben wie "Soziale Medien – Segen oder Fluch?" oder um die neuesten Trends im Städtetourismus. Lohmann selbst und Mitarbeiter der CTM hatten sich an den Gruppendiskussionen ebenfalls beteiligt.

"Eine Erkenntnis war, dass die Gäste kurzfristiger buchen. Das haben wir auch schon festgestellt. Nun wissen wir, dass es kein Celle-spezifisches Phänomen ist und dass wir vertriebliche Aktionen auch kurzfristiger aussenden sollten", so Lohmann. Weitere Beobachtung: Gruppenreisen sind rückläufig. Und Anregungen habe es auch für Thomas Edathy, Geschäftsführer der Stadtwerke, gegeben. Edathy hatte den neuen, im Bau befindlichen Wohnmobilplatz vorgestellt. Von den Teilnehmern des Niedersachsencamps gab es gleich Tipps, wie die Stellplätze am besten zu bewerben seien. Nämlich in zwei speziellen Reiseführern für "Mobilisten" mit einem kleinen Inserat. "Kleine Anzeige, großer Effekt", meinte Lohmann.

Mit Interesse hat der CTM-Geschäftsführer auch die Debatte um Nachhaltigkeit im Tourismus verfolgt. Vorherrschende Ansicht der Niedersachsencamp-Teilnehmer: "Nachhaltigkeit ist eher eine persönliche Grundhaltung. Kongresszentren wie die Congress Union müssen diesen Punkt schon erfüllen, um für Fachbesucher und Geschäftskunden attraktiv zu sein. Für den touristischen Bereich stellt Nachhaltigkeit allerdings kein buchungsrelevantes Thema dar", fasst Lohmann zusammen.

Lohmanns Vorgängerin Marianne Krohn setzte darauf, Celle zum nachhaltigen Reiseziel zu entwickeln. Heißt es jetzt "Kommando zurück"? Lohmann möchte sich dazu noch nicht äußern: "Wir werden das Thema noch einmal im Aufsichtsrat besprechen." Die Zusammenfassung des Niedersachsencamps soll in vier Wochen abgeschlossen sein. Dann möchte Lohmann die Ergebnisse detaillierter auswerten.

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