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Celle Stadt Imker schwärmen aus nach Celle
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Imker schwärmen aus nach Celle
13:45 16.01.2018
Von Michael Ende
Quelle: Fremdfotos/eingesandt
Celle Stadt

Schwerpunkt der Veranstaltung am Samstag und Sonntag ist die imkerliche Fortbildung, der mit vielen Fachvortragspremieren namhafter Referenten, Workshops und Betriebsvorstellungen Rechnung getragen wird. Aber auch dem naturliebenden „Normalbürger“ wird im Vortragsprogramm viel Wissenswertes aus dem Reich der Bienen geboten. Themen sind unter anderem „Imkerei im (Neben-) Erwerb – ist das etwas für mich? Eine betriebswirtschaftlich ausgerichtete Orientierung“, „Wie Pestizide die Intelligenz der Bienen beeinträchtigen“ und „Warum Honig nicht gleich Honig ist“.

Daneben können sich die Besucher auch auf eine große Fach- und Verkaufsmesse von Imkereizubehör, Maschinen, Genussspezialitäten sowie Produkte aus und für das Bienenvolk freuen. Rund 50 internationale Aussteller präsentieren dabei Produkte und Marktneuheiten zu interessanten Messekonditionen.

Die Imkerei befindet sich zur Zeit in einem ungeheuren Umbruch", sagt DBIB-Präsident Manfred Hederer. Der Honigmarkt sei enormen Veränderungen unterworfen und die Ertragslage halte mit der übrigen Wirtschaftsentwicklung nicht mit: "Bienenkrankheiten und Umwelteinflüsse bedrohen immer mehr die Bienenhaltung." Administrative Gängelung erschwere zunehmend das unternehmerische Handeln, so Hederer: "Der Rückgang der Imkerei ist immer noch nicht gestoppt, und Kleinstimkerei kann keine flächendeckende, stabile Bienenhaltung und damit Pflanzenbestäubung garantieren."

Das große Insektensterben sei derzeit in aller Munde, so Hederer. Der DBIB mache sich für die Immen stark: "Wir haben in Deutschland und Europa ein sehr umfangreiches Netzwerk mit anderen Verbänden geknüpft. Somit kämpfen wir heute auf politischer Bühne in Berlin und Brüssel nicht mehr allein auf weiter Flur für die Interessen der Honigbienen und anderer Insekten. So haben wir inzwischen sogar die EU-Kommission auf unserer Seite – bei unserer Forderung nach einem vollständigen Verbot der Neonicotinoide, einer Stoffgruppe aus dem Pflanzenschutz, welche weltweit in einer Vielzahl von Studien für große Schäden bei den bestäubenden Insekten verantwortlich gemacht wird."

Grundsätzlich fordere der DBIB einen Wandel zu nachhaltigerer Landwirtschaft. "Die bisherige EU-Agrar-Förderpolitik ist fokussiert auf die industrielle Landwirtschaft. Rund 80 Prozent der Fördermittel gehen an nur 20 Prozent der Betriebe", so Hederer: "Wir fordern eine Umschichtung von Agrar-Fördermitteln: Weg von reinen Flächenprämien wie heute, hin zu Agrar-Förderung, die naturfördernde und nachhaltige Landwirtschaft unterstützt."

Die Fachmesse ist am Samstag von 10 bis 18 Uhr und am Sonntag von 9 bis 16 Uhr geöffnet. Der Eintrittspreis für Nichtmitglieder beträgt einmalig 10 Euro für beide Veranstaltungstage und berechtigt zum Zugang zur Fachmesse und zu den Fachvorträgen. Kinder bis zum 14. Lebensjahr erhalten freien Eintritt. Zur Teilnahme an den Workshops fallen gesonderte Gebühren an. Weiterführende Informationen zur Veranstaltung stehen im Internet unter www.berufsimker.net zur Verfügung.

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