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Celle Stadt Cellshock-Macher bereiten nächste Party vor
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Cellshock-Macher bereiten nächste Party vor
09:15 02.02.2019
Am 9. Februar veranstalten André Neumann (links) und Helge Osterloh zum zweiten Mal ihre große Party "Cellshock" in der CD-Kaserne.  Quelle: André Neumann
Celle

Wenn Jugendkultur in Celle immer mehr sich selbst überlassen wird, schaffen es immer wieder engagierte Menschen etwas Neues entstehen zu lassen: so auch die „Cellshock“ Gründer Helge Osterloh und André Neumann. Sie haben bereits im vergangenen Jahr gezeigt, dass sie mit ihrer ausverkauften „Cellshock“ Party in der CD-Kaserne Celles Jugend zum Tanzen bringen. Am 9. Februar veranstalten sie zum zweiten Mal ihre große Party. CZ-Mitarbeiter Lucas Rosenbaum hat die beiden zum Interview getroffen.

Wofür steht Drum’n‘Bass und wie seid ihr auf diese Musikrichtung gekommen?

Neumann: Wie der Name schon sagt, dreht sich alles um die „Drums“, also „Trommeln“, und den Bass. Es ist eine ziemlich schnelle Musikrichtung, die aber sehr vielseitig sein kann! Für mich ist Drum’n‘Bass nicht nur ein Musikgenre oder ein toller Zeitvertreib. Hinter dieser Musik steckt eine unglaublich große Geschichte, die mich schon fasziniert, seitdem mich eine Freundin 2006 auf eine Party mitgenommen hat.

Osterloh: In Celle führt in einem gewissen Alter kein Weg an Drum’n‘Bass vorbei. Meine ersten Partys waren 2006 im Bunten Haus. Damals gab es dort unter anderem die Partyreihen „Cellebration“, „Deka Dance“, „Rumble in the Jungle“ und „Bestceller“. Letztere organisierte ich schon 2006 mit, da ein enger Freund seinen 18. Geburtstag groß feiern wollte.

Wie war die Resonanz in eurem ersten aktiven Jahr?

Neumann: Das Feedback bei unserer ersten „großen“ Veranstaltung letztes Jahr war gigantisch. Ungefähr anderthalb Stunden nach Beginn gab es bereits einen Einlasstop und die Schlange war immer noch riesig. Kritik und Anregungen haben wir auch aufgegriffen und wollen diese für unsere Veranstaltung am 9. Februar berücksichtigen.

Osterloh: Wir fühlen uns wahrgenommen und sind unglaublich stolz darauf, dass „Cellshock“ so schnell ein Bestandteil unserer Heimatstadt geworden ist. Es gibt Anfragen von DJs, Kooperationspartnern und sogar kleinen lokalen Sponsoren. Wir erfahren so viel Unterstützung aus dem Freundeskreis. Alle ziehen an einem Strang. Ohne diese ganze Hilfe, könnte es die Partys in dem Ausmaß nicht geben und dafür sind wir natürlich besonders dankbar.

Was habt ihr für eure nächste große Veranstaltung geplant?

Osterloh: Es gibt vier Punkte, die dieses Event vom Letzten abhebt: Der Eintritt wird erst ab 18 Jahren sein, da wir bei der letzten Party um die 300 Leute leider an der Tür abweisen mussten. Zudem haben wir zwei neue Kooperationspartner: „Hatti‘s Restaurant“ stellt unseren Künstlern Snacks zur Verfügung und „Die Hopfigkeit“ bietet unseren Gästen zusätzlich zu den Getränken der CD-Kaserne Spezialitäten wie Craftbeer an. Zudem können wir Merchandise von Stunnah, der Celler Drum’n’Bass Ikone anbieten.

Was habt ihr 2019 noch vor?

Osterloh: Zusätzlich zum Mainevent im Februar werden wir im Juni und Oktober wieder in die Gebäuden der CRI einladen und mit freiem Eintritt in kleinerer Runde Musik genießen und friedlich tanzen. Diese Events werden unter dem Namen „Hometown“ stattfinden. Nähere Infos werden über unsere Facebook-Seite „Cellshock Events“ bekanntgegeben.

Neumann: Wir wollen die großen Veranstaltungen bewusst nur einmal im Jahr organisieren, da wir beide berufstätig sind. Auch deswegen haben wir einige Anfragen abgelehnt, da es für uns tatsächlich einfach nur ein Hobby ist, was uns sehr viel Spaß macht.

Viele Jugendliche ziehen nach der Schule oftmals in größere Städte. Ist es da für euch schwer, nachhaltig zu arbeiten?

Osterloh: Ich denke, wir haben eine gute Zeit erwischt. Die „alten Hasen“, die schon 2006 auf den Partys waren, sind immer noch motiviert und freuen sich, eine Bühne in unserer kleinen Stadt zu bekommen.

Neumann: Zudem bekommen wir regelmäßig Anfragen von „jüngeren“ Künstlern, die noch oder schon wieder in Celle sind und eine Möglichkeit suchen, ihrer Musik einer breiten Masse zu präsentieren. Unsere Events waren bislang gut besucht. Was unsere Zahlen angeht, merken wir den Weggang nicht. Wir hoffen, einen kleinen Teil dazu beizutragen, der dafür sorgt, dass junge Menschen sich doch aktiv für ein Leben in Celle entscheiden.

Von Lucas Rosenbaum

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