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Celle Stadt Ist „Kunst und Bühne“ zu retten?
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Ist „Kunst und Bühne“ zu retten?
10:14 04.08.2018
Quelle: Peter Bierschwale
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Celle Stadt

Dietrich Burggraf eröffnete die Veranstaltung und stellte vor, welche Möglichkeiten seine Initiative sehe, den Betrieb der Kleinkunstbühne fortzuführen. Die Initiative wolle „die kulturelle Vielfalt in Celle erhalten, sagte Burggraf: „Das ist keine parteipolitische Veranstaltung.“

Bevor es in die Details ging, fragte die Initiative einige der Anwesenden nach ihrer Motivation, an dieser Veranstaltung teilzunehmen.

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Karsten Hälbig vom Förderverein „Kaleidoskop“ aus Bockelskamp regte an, dass die kulturelle Vereinigung und Initiativen der Region ihre Kräfte bündeln sollten. Eine Reaktion auf seinen Vorschlag erfolgte nicht, vielleicht, weil für die meisten eben doch der Erhalt der Celler Kleinkunstbühne im Zentrum stand.

So brachte Matthias Lennartz, Lehrer am KAV-Gymnasium, ein „massives Interesse an einer Weiterführung“ deutlich zum Ausdruck: Für das „Literarische Café“ des KAV-Gymnasiums sei „Kunst & Bühne“ ideal gewesen. Bei Generationen von Schülern sei der Zugang zu Literatur und Kunst erfolgreich gefördert worden, wie die Biografien ehemaliger Schüler belegen würden.

Anschließend stellte Dietrich Burggraf vor, wie sich seine Initiative die Fortführung gedacht habe: Das Kulturdezernat der Stadt Celle habe sich bereit erklärt, die Initiative zu unterstützen, beispielsweise, indem sie die Inneneinrichtung des kleinen Theaters der Initiative überlassen würde. Mit einer finanziellen Unterstützung seitens der Stadt dürfe man allerdings nicht rechnen.

Für diesen Zweck schlage die Initiative die Gründung eines gemeinnützigen Trägervereins vor. Man müsse mindestens 100 Leute als Mitglied gewinnen, um „Kunst & Bühne“ über den Mitgliedsbeitrag zu finanzieren. Als er 30 Euro pro Monat als angedachten Beitrag nannte, regte sich aus dem Publikum Widerstand: Der Beitrag könne natürlich deutlich niedriger werden, wenn mehr Celler Bürger Mitglied des Vereins würden. Burggraf wies dann darauf hin, dass über die Beitragshöhe und eventuelle Vergünstigungen für Schüler und andere die Mitglieder und der Vorstands des neuen Vereins die endgültige Entscheidung zu treffen hätten.

Von Peter Bierschwale