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Celle Stadt Jahreskonzert des Hölty-Mittelstufenchors „Young Voices“ im Beckmannsaal
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Jahreskonzert des Hölty-Mittelstufenchors „Young Voices“ im Beckmannsaal
18:01 12.04.2018
Die Zuhörer im Beckmannsaal bekamen ein gutes und kurzweiliges Konzert präsentiert. Quelle: Fremdfotos/eingesandt
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Celle

Schon der Anfang war Einstimmung in bester Weise. Singend schritten die insgesamt 20 Mädchen und vier Jungs – schick angezogen in schwarz und rot – durch den Saal bis zur Bühne. Dort nahmen die „Young Voices“ vor einem, zu ihrem „Schubidubidu“ schon mit-swingenden Publikum Aufstellung. Einen musikalischen Wunsch schickten sie gleich hinterher: „Have a nice Day“.

In der Begrüßung bekräftigte Joschua Claassen auch, dass er mit der Auswahl der Lieder – von Klassik über internationalen Folk bis hin zu moderner Pop-, Jazz- und Golspelmusik – die Tradition seines Vorgängers fortführe: „Wir haben das Programm in Themenblöcke aufgeteilt.“ Außerdem ging der Dank des junge Chorleiters an seine Mitstreiter, Annika Weiß und Claas Voß (die beide auch aktiv mit auf der Bühne standen) und – von Chor und Zuhörern laut bejubelten – Altmeister Egon Ziesmann.

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Mit „Mensch und Natur“ ging es richtig los: „Top oft he World“ von den Carpenters – „eigentlich ein Liebeslied an die Schönheit der Welt, die noch mehr Glanz durch die Anwesenheit der Liebsten bekommt“. In „Over the Rainbow“, aus dem Filmklassiker aus „der Zauberer von Oz“, waren auch zwei kleine Soli eingearbeitet. Insgesamt bewiesen die Mitglieder (7. bis 10. Klasse) des jungen Chors auf eindrucksvolle Weise, dass sie sowohl harmonische Mehrstimmigkeit als auch präzise Kanon-Varianten und rhythmische Einsätze gut zu meistern wussten. Besonders beklatscht wurde die Interpretation der „Klassikern“ – „Greensleeves“ eine britischen Volksweise und auch „Audite, silete“ von Pretorius. „Volkslieder aus aller Welt“ (dem Norden und Süden) sowie „Gospels und Spirituals“ setzten einen lebhaft-bunten Gegenpol. Tatsächlich schwungvoll gelang den „Young Voices“ mit fünf Stücken „Sing and Swing“ zuletzt ein würdiger Abschluss zu einem verdient gelobten Konzert.

Von Doris Hennies