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Celle Stadt Viel Gefühl und Spaß an der Musik
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Viel Gefühl und Spaß an der Musik
16:37 11.02.2019
Cedric Mullan, Marvin Gutsche, Hardy Lugerth und Lisa Wandtke (von links) präsentierten beim Liederabend handgemachte Musik. Quelle: Doris Hennies
Celle

Selbst geschriebene Songs, alternative Interpretationen, Variationen und jede Menge handgemachte Musik. Damit präsentierte sich auch in diesem Jahr der Liedermacherabend am Hermann-Billung-Gymnasium Celle. Wie schon in den Jahren zuvor hatte Hardy Lugerth von der Organisation bis zur optischen Ankündigung beste Vorarbeit geleistet. Er warb außerdem in seinem umfangreichen Musiker-Freundeskreis, um die Auftritte von Schülern und Jugendlichen durch einen namhaften „Special Guest“ zu ergänzen – mit Erfolg: Gitarrist Jens Kommnick unterstützte „ausgesprochen gerne und mit sehr viel Freude“, wie er selbst erklärte, das junge Amateurteam auf der Bühne.

„Gast und beste Freundin“

Zur Begrüßung und in bester Singer-Songwriter-Manier eröffneten Hardy Lugerth und sein „Gast und beste Freundin“ Lisa Wandtke den Reigen leise und textbetont mit dem Duett „Im Café“. Gefolgt von einem Statement des trotz Aufregung sehr souverän wirkenden Lugerth: das Liebeslied an seine Frau. „Mein ganz großes Glück, … du verstehst, warum ich hier bin, … du verstehst mich, ... darauf kann ich nicht verzichten!“ Zuneigung, Freundschaft und liebevolle Gefühle, darunter ließe sich der gesamte Abend zusammenfassen. Hier standen Menschen auf einer Bühne und machten gemeinsam Musik. Nicht nur für die Menschen in den Stuhlreihen, sondern auch für sich – weil sie möchten, weil sie Spaß daran haben, weil es sie dazu drängt.

Neue Klangfarben im Programm

Da ist es egal, ob einem die Fingerfertigkeit und Virtuosität eines Künstlers wie Jens Kommnick oder die ersten musikalischen Schritte auf eine Bühne vor Publikum präsentiert wurden. Alles hatte Platz und fand die Gunst des Publikums, weil eben das Machen und Mitmachen zählten. Da wagte sich Marvin Gutsche nach einem erfolgreichen Quartett sogar solo mit seiner Variation von „Take Me to Church“ aufs Podest. Und Cedric Mullan bewies sein Talent für die Ukulele. Luise Tiss und ihr Kontrabass trafen sich mit Hardy Lugert und Jens Kommnick (diesmal mit Flöte) zum bittersüßen „Holly und die Indianer“. Und die Jazz-Combo unter Thomas Krause sorgte mit „El Bonbon Elena“ für Latin-Rhythmus und mit „Norwegian Wood“ und „Presentation“ für weitere neue Klangfarben im Programm.

Solomusiker Jens Kommnick begeistert

Ein großes Stück der zweite Hälfte des langen Abends gehörte schließlich dem Solomusiker und Gitarristen Jens Kommnick. Der Mann aus dem Norden arbeitet seit vielen Jahren auch als Studiomusiker mit und für zahlreiche bekannte Künstler (unter anderem Reinhard Mey, Allan Taylor, Klaus Weiland und Werner Lämmerhirt) und hat sich mit seiner Begeisterung für die irische Musik sogar den Titel als „All Ireland Champion“ verdient. Im Foyer des HBG griff er tief in die Kiste seiner gefühlvollen, anrührenden, selbst geschriebenen Stücke und eroberte mit seinem Improvisationstalent, aus bekannten Liedern seinen ganz eigenen Mix in seinem Stil zu kreieren, die Herzen der Zuhörer nachhaltig.

Von Doris Hennies

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